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In der Kürze liegt die Würze
(11.11.2009) Was haben Unterwasserfußballerinnen, eine Alleinerziehende mit zwei Töchtern samt Nachbarin, ein verliebter Macho ohne Erfolg bei seiner Angebeteten, Madame Bovary-Krull, wegrationalisierte Ex-Bahnbeamte auf Abwegen und ein tanzender Müllsack gemein? Ihnen allen gelang es, die Gäste unseres Kurzfilmabends jeweils einige Minuten lang in ihren Bann zu ziehen. Elf Arbeiten zeigten die verschiedenen Genres des Kurzfilms – Experimentalfilm, Musikvideo, Dokumentation, Kurzspielfilm und Animation. Die Auswahl spannte den Bogen über 20 Jahre Förderarbeit der „Filmwerkstatt“, einer Abteilung der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein. 
Der Leiter der Filmwerkstatt, Bernd-Günther Nahm, führte durch das Programm. Er wurde fachkundig unterstützt durch die Regisseurin Sarah Roloff, deren Film „Familie Rabel fährt in den Urlaub“ Mut macht, wie eine Zuschauerin treffend zusammenfasste. Man kann ihn Bildungs- und Sozialministerien nur empfehlen. Im Gespräch mit der Jung-Regisseurin wurden die Herausforderungen der Filmproduktion mit kleinem Budget deutlich. Nicht nur Fans, Förderer und Filmschaffende der Kurzfilmkunst waren zu Gast in der Hamburger Dataport-Niederlassung. Regisseur Jim Lacy hatte zur Freude der Anwesenden vier seiner Animationspuppen mitgebracht, die große Aufmerksamkeit auf sich zogen.
Lacy begeisterte mit humorvoll vorgetragenen Einblicken in die Arbeit an Animationsfilmen und mit seinem, wie er sagte, „komplett autobiografischen“ Film „Die schiefe Bahn“. Der Regisseur kündigte an, beim nächsten Dataport-Kurzfilmabend den Film mitzubringen, an dem er derzeit arbeitet, einer Animation in 3D. Wir sind gespannt.
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