Aus ESARI wird BASIS

(19.01.2010) Seit einigen Jahren ist der ESARI-PC in der hamburgischen Verwaltung im Einsatz. Jetzt hat der Standard-Verwaltungsarbeitplatz einen neuen Namen erhalten. Der BASIS-PC tritt die namentliche Nachfolge des ESARI-PCs an.

Der Grund dafür ist leicht nachzuvollziehen. Der Standardarbeitsplatz wurde im Rahmen eines Projektes entwickelt und eingeführt. „Effizienzsteigerung der Arbeit durch Reorganisation der IUK-Strukturen“, kurz ESARI, hieß dieses Projekt. Das namensgebende Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen; der PC ist seit einiger Zeit im Einsatz. Die Zeit ist reif für einen neuen, griffigeren Namen. Aus dem ESARI-PC ist der BASIS-PC geworden. Auch der neue Name lässt sich auf eine Abkürzung zurückführen: Büroarbeitsplatz Standard Infrastruktur Service. Außer dem Namen hat sich allerdings nichts verändert.

Zur Erinnerung: Die Jesteburger Beschlüsse des hamburgischen Senats aus dem Jahr 2002 haben den Grundstein zum BASIS-PC gelegt. Die EDV-Organisation sollte schlanker werden, zentrale Strukturen geschaffen und die Vielzahl an unterschiedlichen Anwendungen reduziert werden – dadurch sollten die Betriebskosten deutlich verringert werden. ESARI war das damals größte bundesweite IT-Reorganisationsprojekt. Bei Dataport wurde die Betriebsorganisation darauf ausgerichtet, die rund 20.000 betroffenen Arbeitsplätze in der hamburgischen Verwaltung zentral zu betreuen. Ein wichtiger Bestandteil des Projekts war die Konsolidierung von Software und verwendeten Verfahren. In den Hamburger Ämtern und Behörden wurden vor dem BASIS-PC über 7.000 verschiedene Verfahren betrieben.

 

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