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Unternehmensgeschichte von Dataport

01.01.2004 Gründung von Dataport

Dataport entstand am 01.01.2004 aus dem Zusammenschluss der Datenzentrale Schleswig-Holstein (DZ-SH) mit dem Landesamt für Informationstechnik (LIT) und der Abteilung für Informations- und Kommunikationstechnik des Senatsamtes für Bezirksangelegenheiten (SfB) der Freien und Hansestadt Hamburg.
 

Die Fusionspartner DZ-SH, LIT und SfB-IuK

  • Datenzentrale Schleswig-Holstein

    Die Datenzentrale Schleswig-Holstein (DZ-SH) wurde 1968 als gemeinschaftliches EDV-Unternehmen des Landes und der Kommunen Schleswig-Holsteins gegründet. Die DZ-SH war als Anstalt des öffentlichen Rechts der IT-Dienstleistungspartner für die öffentliche Verwaltung in Schleswig-Holstein. Bundesweit war sie über Kooperationen und in länderübergreifenden IT-Projekten tätig. Mit 550 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützte die DZ-SH nahezu den gesamten Umfang der öffentlichen Aufgaben in den Geschäftsfeldern Software-Entwicklung, IT-Standardprodukte, Rechen- und Druckzentrum, Rechnernetze, IT-Beratung und Schulungen.

  • Landesamt für Informationstechnik

    Das Landesamt für Informationstechnik (LIT) wurde 1993 als Landesbetrieb nach § 26 LHO errichtet und war der Dienstleister für Informations- und Kommunikationstechnik in der hamburgischen Verwaltung. Das LIT bot den Behörden und Ämtern der Freien und Hansestadt Hamburg maßgeschneiderte und durchgängige IT-Lösungen. Basis der umfassenden Dienstleistungen war das vom LIT betriebene Hamburgische Telekommunikationsnetz. Die über 530 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellten die hamburgweite IuK-Infrastruktur, vernetzte Kommunikationsverbindungen und hochverfügbare Rechner-Ressourcen bereit.

  • IuK-Abteilung des Senatsamtes für Bezirksangelegenheiten

    Die IuK-Abteilung des Senatsamtes für Bezirksangelegenheiten (SfB-IuK) unterstützte seit Anfang der 90er Jahre die Bezirksämter, von denen die kommunalen Aufgaben Hamburgs bearbeitet werden, mit informationstechnischen Dienstleistungen. Die rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstellten die fachlichen Vorgaben für die überwiegend selbstentwickelten IT-Verfahren und koordinierten deren Einsatz. Daneben schulten und betreuten sie die Anwenderinnen und Anwender.

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01.01.2006 Dataport wird Vier-Länder-Anstalt

Am 01.01.2006 traten die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Bremen Dataport bei. Dataport ist damit der Dienstleister für moderne Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) der öffentlichen Verwaltung in Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen sowie für die Steuerverwaltung in Mecklenburg-Vorpommern. In der Niederlassung in Rostock betreibt Dataport seitdem das "Data Center Steuern", das gemeinsame Rechenzentrum der Länder Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern für die Fachverfahren der Steuerverwaltung.

 

01.01.2007 Dataport gründet neue Niederlassung in Bremen

Am 01.01.2007 gründete Dataport eine Niederlassung in Bremen. Dabei handelte es sich um keine Neugründung, sondern der Landeseigenbetrieb Fidatas und ein großer Teil der ID Bremen GmbH wurden auf Dataport übergeleitet und in der neuen Niederlassung zusammengefasst.

 

fidatas bremen

Die fidatas bremen wurde als Eigenbetrieb des Landes Bremen am 01.01.2001 gegründet. Die rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erbrachten IT-Dienstleistungen für die öffentliche Verwaltung, darunter IT-Consulting und -Management, Software-Entwicklung sowie der zentrale Rechenzentrumsbetrieb für die bremische Verwaltung. Darüber hinaus war das Unternehmen der IT-Generaldienstleister für die bremische Steuerverwaltung und der IT-Produktionsbetreiber für alle zentralen und lokalen IT-Systeme der Justiz im Land Bremen.​

 

ID Bremen GmbH

Die ID Bremen GmbH war ein Gemeinschaftsunternehmen (Public Private Partnership) der T-Systems und der Freien Hansestadt Bremen. Mit rund 115 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bot das Unternehmen IT-Lösungen für öffentliche Einrichtungen an.​

 

01.01.2010 Dataport wird Fünf-Länder-Anstalt

Am 01.01.2010 trat das Land Niedersachsen Dataport bei. 

 

01.01.2012 IT-Verbund Schleswig-Holstein AöR wird Träger von Dataport

Die schleswig-holsteinischen Kommunen werden über ihren IT-Verbund Schleswig-Holstein (ITVSH) zum 1. Januar 2012 Träger von Dataport. Damit ist Dataport der erste IT-Dienstleister Deutschlands, der gemeinsam von Ländern und Kommunen getragen wird.

IT-Verbund Schleswig-Holstein AöR

Der IT-Verbund Schleswig-Holstein AöR ist ein freiwilliger Zusammenschluss schleswig-holsteinischer Kommunen zu einer Anstalt öffentlichen Rechts. Er wurde am 28.10.2011 gegründet. Aufgabe des ITVSH ist die Beschaffung und Vermittlung von Lieferungen und Leistungen für die Träger bei und über Dataport.​

 


Rückfragen an:

Dataport Call-Center
Telefon: 0431 3295-444
E-Mail: DataportCallcenter@dataport.de


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