Das Deutsche Verwaltungsdiensteverzeichnis (DVDV) bildet die zentrale Registrierungsstelle für Online-Dienste der öffentlichen Verwaltung in Deutschland. Es gibt Auskunft über technische Verbindungsparameter von Online-Diensten, die zu ihrer Nutzung notwendig sind. Auskunftsuchende sind Applikationen (Fachverfahren) und nicht (direkte) menschliche Nutzer.
Die Entwicklung eines DVDV für die gesamte deutsche Verwaltung ist ein "Deutschland-Online-Projekt". Auftraggeber sind die Länder Schleswig-Holstein, Freie und Hansestadt Hamburg, Bremen und Niedersachsen („einige für alle“).
Seit dem 1. Januar 2007 befindet sich das DVDV im Wirkbetrieb. Zeitgleich mit dem Start der E-Government-Prozesse im Meldewesen (XMeld) steht das DVDV als fach- und ebenenübergreifende Infrastrukturkomponente für das E-Government in Deutschland bundesweit zur Verfügung. Dataport hat die Lösung zusammen mit dem niedersächsischen Unternehmen KDO und der bremischen bos KG entwickelt.