Hochbahn und Dataport kooperieren bei Identitätsmanagement-Projekt

 

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Britta Heinrich

Pressesprecherin

Eine Karte für ÖPNV, Bücherhallen und weitere kulturelle Einrichtungen? Dieses Angebot soll Hamburger Bürgern schon bald zur Verfügung stehen. In einem Kooperationsprojekt entwickeln Hamburger Hochbahn und Dataport bis Mitte April ein Konzept für eine Plattform für ein zentrales ID-Management.

Hamburger Bürger erhalten bereits heute vielfach eine ID zugewiesen, zum Beispiel beim ÖPNV, den Bücherhallen, Museen und Theatern. Über ein zentrales ID-Management könnte der Austausch von Informationen zu Angeboten vereinfacht werden. Als technische Infrastruktur ist die Plattform die Grundlage für die Hamburgkarte, über die Bürger Angebote und Vergünstigungen mehrerer Einrichtungen in Hamburg erhalten können. Projektpartner sind die Hamburger Öffentlichen Bücherhallen (HÖB), das Hamburger Bäderland, die Senatskanzlei sowie die Hamburger Schulbehörde und die Behörde für Kultur und Medien.

Die Karte soll in einem ersten Schritt zunächst einmal Schülern zugutekommen, die vergünstigte Kultur- und Bildungsangebote nutzen können. Voraussetzung ist die freiwillige Anmeldung über die jeweilige Schule. Für Schüler mit Berechtigungsscheinen hätte die Karte den Vorteil, nicht immer diese Nachweise mit sich führen zu müssen. Die Berechtigung wäre über die Hamburgkarte und das zentrale System abfragbar. Außerdem könnten alle beteiligten Einrichtungen den Status der Kartennutzer über die Plattform zentral abrufen. Kartennutzer würden sich wie bei einem Webservice gegenüber dem Betreiber identifizieren, zum Beispiel über Schülerausweise oder HVV- und HÖB-Kundenkarten.​

 

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