Künstliche Intelligenz: Integrationsamt in Schleswig-Holstein setzt auf Chatbots

 

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Britta Heinrich

Pressesprecherin

Das Land Schleswig-Holstein setzt bei Bürgeranfragen über das Internet in Zukunft auf Künstliche Intelligenz. Das Integrationsamt im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren wird einen Chatbot einsetzen, der Anfragen online beantworten wird, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Der Chatbot soll im Dezember 2019 seine Arbeit aufnehmen.

Mit dem Einsatz des Chatbots möchte das Sozialministerium schnell auf Anfragen reagieren und Wartezeiten zum Beispiel bei telefonischen Anfragen verhindern. Darüber hinaus soll der Chatbot dabei helfen, Fragen besser zu erfassen und gezielt weiterzuleiten. Einfache Anfragen wird der Chatbot eigenständig beantworten.

Dataport entwickelt den Chatbot barrierefrei, damit auch Menschen mit Einschränkungen problemlos mit ihm kommunizieren können.

Menschen mit Behinderung, Angehörige oder Arbeitgeber können sich bis 13. Mai an der Entwicklung beteiligen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, als Testnutzer Inhalte, Fragen und Antworten mitzugestalten.

Hintergrund: Chatbots oder Bots sind textbasierte Dialogsysteme. Sie bestehen aus einer Textein- und -ausgabemaske, über die sich in natürlicher Sprache mit dem dahinterstehenden System kommunizieren lässt. Chatbots werden häufig eingesetzt, um Anfragen automatisiert und ohne direkten menschlichen Eingriff zu bearbeiten. Der Begriff setzt sich aus den Wörtern "Chat" und "Robot" zusammen.

 

Wer sich in Form eines Interviews an der Entwicklung des Chatbots beteiligen möchte, sendet unter Angabe von E-Mail-Adresse und Telefonnummer eine E-Mail an chatbot.ina@sozmi.landsh.de. Eine Anmeldung ist auch über Dataport unter Telefon 040/ 428 46-3409 möglich.

 

Quelle des Fotos auf der Startseite: AdobeStock/ pixafoto

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