ComVor mobil: Polizei Hamburg setzt erstmals App bei der Datenerhebung ein

 

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Britta Heinrich

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Der Hamburger Polizei steht ab sofort die von Dataport entwickelte App ComVor mobil zur Verfügung, die erstmals zum G20-Gipfel in der Hansestadt zum Einsatz kam. Genutzt wird die mobile Anwendung beim Erstellen von Berichten und Anzeigen und bei der Personenüberprüfung. Die App ermöglicht es den Polizisten, von unterwegs Daten abzufragen und einzugeben. Außerdem gibt die mobile Anwendung Hinweise, wenn kontrollierte Personen gefährlich oder zur Fahndung ausgeschrieben sind.

"Der Einsatz von ComVor mobil ermöglicht es uns, Ressourcen zu sparen. Wir können vor Ort die Daten eines Berichtes oder einer Anzeige eingeben, statt diese wie früher schriftlich im Büro nachtragen zu müssen. Außerdem können wir die Daten bei der Personenkontrolle mobil abrufen, statt Kollegen per Funk oder Telefon in der Zentrale befragen zu müssen", sagt Peter Ludwig, Projektleiter bei der Polizei Hamburg.

ComVor mobil ist nicht in öffentlichen App-Stores erhältlich und kann auch nur auf Diensthandys der Polizei eingespielt werden. Die Daten werden im Hochsicherheitsrechenzentrum von Dataport gespeichert, das außerdem die Pflege und die Weiterentwicklung der App vorantreibt. ComVor mobil konnte rechtzeitig zum G20-Gipfel am 13. Juni 2017 fertig gestellt werden, so dass rund 400 Polizisten die App zur Nutzung auf ihren Diensthandys verfügbar hatten. Bis zum Jahresende sollen dann bis zu 1400 Hamburger Polizisten die von Dataport im Auftrag der Polizei Hamburg entwickelte App nutzen können. Dataport arbeitet bereits an Erweiterungen mit neuen Funktionen, die in den kommenden Wochen eingespielt werden sollen. Dazu gehört zum Beispiel die Abfrage von Meldedaten.

Quelle des Bildes auf der Startseite: Codiarts/ Fotolia

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