Projekt "Digitalisierung macht Schule": Acht Hamburger Schulen starten als Piloten

 

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Britta Heinrich

Pressesprecherin

Digitale Experimente stehen im Mittelpunkt beim Pilotprojekt "Digitalisierung macht Schule", an dem sich ab sofort acht Hamburger Schulen beteiligen. Zum Projekt gehört ein Koffer mit einem Ausrüstungsset für naturwissenschaftliche Experimente mit digitalen Daten. Ties Rabe, Senator für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg, überreichte das Set  heute den acht Pilotschulen.

Der Koffer enthält neben einem Minicomputer eine IP-Kamera und Sensoren für das Erfassen von Temperatur, Bewegung, Licht und Strom sowie Heizungsthermostate. Über den Minicomputer werden die erfassten Daten in eine von Microsoft und Dataport bereitgestellte Cloud hochgeladen, wo sie über ein Portal ausgewertet werden können. Zum Koffer gehören außerdem Unterrichtseinheiten, über die die Schüler zu eigenen Versuchen für ihre Schule und ihr Umfeld angeregt werden sollen. Das Ausrüstungsset haben die IT-Unternehmen Dataport, Capgemini und Microsoft entwickelt.

Dazu Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport: "Die Digitalisierung prägt unsere Lebensumwelt. Umso wichtiger ist es, dass wir uns einen kritischen und souveränen Zugang zu der Technik, mit der wir leben und arbeiten, bewahren. Das schaffen wir, indem wir uns mutig und mit viel Neugier in der digitalen Welt bewegen, viele Fragen stellen und uns offen für all das zeigen, was sich verändert. Die Grundlagen dafür legen die Schulen. Deshalb freue ich mich besonders, dass wir als IT-Unternehmen die Hamburger Schülerinnen und Schüler beim Kennenlernen, Experimentieren und Fragen stellen, unterstützen können."

Mit dem Pilotprojekt soll bei den Schülern auch das Bewusstsein für die Bedeutung der digitalen Souveränität und ein kritischer Umgang mit den eigenen Daten gefördert werden. Neben Hamburg beteiligen sich bislang fünf Schulen in Schleswig-Holstein und Bremen an dem Digitalisierungsprojekt.   

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