Hamburg: Dataport sorgt bei A7-Ausbau für Datenfluss

 

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Britta Heinrich

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Die A7 ist mit 962 Kilometern nicht nur die längste Autobahn Deutschlands, sondern auch eine der längsten Baustellen im Land. Derzeit wird die Strecke nördlich des Elbtunnels in den Stadtteilen Altona, Bahrenfeld, Stellingen und Schnelsen von drei auf vier Fahrbahnen ausgebaut. Für die Modernisierung müssen zentrale Versorgungsleitungen neu verlegt werden, die die Autobahn kreuzen. An den beiden Teilstrecken in Altona und Schnelsen übernimmt Dataport die Neuverlegung der Leitungen des Hamburgischen Telekommunikationsnetzes. Diese verlaufen in fünf sogenannten Medientunneln. Heute begann in Altona die Bohrung für den letzten Medientunnel.

Während Tiefbaufirmen die Erdarbeiten übernehmen, verlegen Techniker von Dataport die Glasfaser- und Kupferkabel in den neuen Medientunneln. Im Anschluss entfernen die Techniker die Kabel aus den alten Autobahnbrücken, die abgerissen werden. Den Gesamtausbau organisiert das städtische Versorgungsunternehmen Hamburg Wasser. In den neuen Trassen werden außerdem Trink- und Abwasserleitungen, Strom- und Gasleitungen sowie die Kabel mehrerer Telekommunikationsunternehmen neu verlegt. Die neuen Medientunnel führen in rund vier Metern Tiefe unterhalb der neuen A7 entlang.

Seit 2004 verwaltet Dataport für die Hansestadt das sogenannte Sondervermögen Hamburgisches Telekommunikationsnetz. Über das Netz kommunizieren alle öffentlichen Einrichtungen Hamburgs miteinander. Das Telekommunikationsnetz setzt sich aus 1.275 Kilometern Kabeltrassen und mehr als 15.000 Kabelschächten im gesamten Stadtgebiet zusammen. In den Trassen befinden sich 2.607 Kilometer Kupferkabel und 3.111 Kilometer Lichtwellenleiter.

 

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