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Britta Heinrich

Pressesprecherin

Digitalisierung: Wirtschaft und Verwaltung müssen Hand in Hand arbeiten

Pressemitteilung

Altenholz Dataport / IHK Schleswig-Holstein

​Die Digitalisierung ist für Schleswig-Holstein eine Chance, die durch ein gemeinsames Vorgehen genutzt werden kann. Rund 50 Vertreter aus Wirtschaft und Verwaltung berieten heute bei einem Strategieworkshop "Bremsen lösen. Bürokratieabbau durch Digitalisierung" darüber, wie das nördlichste Bundesland die Chancen der Digitalisierung nutzen kann. Die gemeinsame Veranstaltung von Dataport und IHK Schleswig-Holstein stand unter der Schirmherrschaft der Staatskanzlei Schleswig-Holstein. "Die Landesregierung setzt auf schlankes Verwaltungshandeln und versucht, wo immer es möglich ist, Doppelstrukturen und unnötigen Aufwand zu vermeiden", erklärte Staatssekretär Thomas Losse-Müller, Chef der Staatskanzlei. Mit der E-Governmentstrategie und der Digitalen Agenda gehe es der Landesregierung darum, die Verwaltung weiter zu modernisieren und Bürokratie abzubauen. Gemeinsam mit Wirtschaftsvertretern werde die Landesregierung nach Lösungen suchen, um die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Verwaltung noch effizienter zu gestalten.

Klaus-Hinrich Vater, Präsident der IHK Kiel, sagte: "Die Digitalisierung als Standortfaktor erschöpft sich nicht in der Versorgung des Landes mit breitbandigen Internetanschlüssen. Das Verwaltungshandeln muss vereinfacht und an den Bedarfen der Bürger und vor allem der Unternehmer ausgerichtet werden." Wichtig sei es, dieses Thema auf die Agenda der Exekutive zu setzen und die kommunale Familie eng einzubeziehen. Das Land müsse sich der Frage der Konnexität stellen, es braucht eine gemeinsame Strategie.

Dataport-Vorstandsvorsitzender Dr. Johann Bizer erklärte: "Bund, Länder und Kommunen haben bereits viele Dinge angeschoben. Aber wir befinden uns immer noch am Anfang eines Weges, den wir gemeinsam gehen müssen." Dataport als IT-Dienstleister der öffentlichen Verwaltung werde die Länder und Kommunen intensiv bei der Digitalisierung beraten und ein gemeinsames Vorgehen unterstützen. Ein wichtiger Schlüssel für elektronische Verwaltungsdienstleistungen sei dabei das sogenannte Servicekonto. Bürger und Unternehmen identifizieren sich darüber online gegenüber ihrer Verwaltung. Dataport unterstütze maßgeblich die Verknüpfung der Servicekonten unterschiedlicher Bundesländer und Anbieter. "Wir plädieren für eine Integration von interoperablen Servicekonten in einem föderalen Portalverbund von Ländern, Kommunen und dem Bund", so Bizer.

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