Ihre Ansprechpartnerin

Britta Heinrich

Pressesprecherin

Dataport unterstützt digitale Lernmethoden am Gymnasium Altenholz

Pressemitteilung

Altenholz Dataport

Am Gymnasium Altenholz wird der Einsatz digitaler Medien und Lernmethoden systematisch erprobt. Dafür steht der Schule jetzt mit dem IT-Dienstleister Dataport ein starker Partner zur Seite. Entsprechende Unterstützungsmöglichkeiten haben die Schulleiterin, Cornelia Hörsting, und der Vorstandsvorsitzende von Dataport, Dr. Johann Bizer, bei einem ersten Treffen in der Schule erörtert. In diesem Zusammenhang wurde der Laptopklasse des Gymnasiums ein Sensorenkoffer für digitale Experimente überreicht. "Die Digitalisierung verändert unsere Lebensumwelt. Wir sollten uns einen kritischen und souveränen Zugang zu der Technik, mit der wir leben und arbeiten, bewahren. Deshalb sollten wir alle dafür sorgen, dass unsere Kinder diese Technik kennen und beherrschen", begründete Dr. Johann Bizer das Engagement von Dataport. 

Bereits seit Beginn des Schuljahres erprobt das Gymnasium Altenholz in einem naturwissenschaftlichen Profil den Einsatz digitaler Lernmethoden im Fachunterricht. Jede Schülerin und jeder Schüler dieser sogenannten BYOD-Klasse ("Bring Your Own Device") hat einen Laptop und ein Smartphone und nutzt diese Geräte in Absprache mit der Lehrkraft als zusätzliches Arbeitsmittel im Unterricht. Das Ziel des Pilotprojektes ist es, herauszufinden, in welchem Zusammenhang der Einsatz digitaler Medien sinnvoll ist und wann man besser auf traditionelle Arbeitsmittel wie Buch, Heft und Stift zurückgreift. "Als Schule wollen wir den Prozess der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft mit Offenheit, aber auch mit pädagogischem Augenmaß begleiten. Digitaler Unterricht darf kein Selbstzweck sein", so Schulleiterin Cornelia Hörsting. 

Mit dem Sensorenkoffer steht der Schule ein Ausrüstungsset für naturwissenschaftliche Experimente mit digitalen Daten zur Verfügung. Der Koffer ist Teil eines gemeinsamen Pilotprojektes "Digitalisierung macht Schule" der IT-Unternehmen Dataport, Capgemini und Microsoft. Er enthält neben einem Minicomputer und einer IP-Kamera Sensoren für das Erfassen von Temperatur, Bewegung, Licht und Strom sowie Heizungsthermostate. Die erfassten Daten werden per Minicomputer in die von Microsoft und Dataport bereitgestellte Cloud hochgeladen. Dort können sie über ein von Capgemini entwickeltes Portal ausgewertet werden. Im Sinne der Smart-Home-Technologie sollen die Schülerinnen und Schüler die Ergebnisse eines Experiments künftig nicht nur von zu Hause aus abrufen, sondern auch fernsteuern können. Dies geschieht, indem sie zum Beispiel die Raumtemperatur mithilfe ihres Smartphones regulieren oder das Licht ausschalten. Begleitend enthalten die Koffer beispielhafte Unterrichtseinheiten für Versuche, etwa zur Wärmedämmung oder zu den Einflussfaktoren für das Pflanzenwachstum. Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler angeregt werden, eigenen Versuchsreihen für ihre Schule und ihr Umfeld zu entwickeln. 

Der Sensorenkoffer selbst befindet sich noch in der Erprobungsphase. Er wird auf Basis der Rückmeldungen und Erfahrungen aus der Altenholzer Laptopklasse weiterentwickelt und verbessert.

Tweet