Projekte 2020

Digitales Arbeiten

Gebraucht, gefordert und getan: Digitales Arbeiten im öffentlichen Sektor war 2020 so nötig wie nie zuvor. Im Jahr der Corona-Pandemie mussten viele Mitarbeiter­innen und Mitarbeiter aus den Büros an dezentrale Arbeitsplätze umziehen: Home-Office war gefragt. Ein großer Teil der Verwaltung musste schnell auf digitale Dienste umstellen. Herausforderungen im Bildungs- und Gesundheitswesen wollten bewältigt werden.

Dataport stand bei diesem Digitalisierungsschub als starker Partner an der Seite der Länder und Kommunen. Hat bestehende Infrastrukturen rasch ausgebaut und Online-Dienste in Rekordzeit neu entwickelt.

Verwaltung

Bildung

Gesundheit

Bergsteigerin hilft ihrem Partner beim Erklimmen des Gipfels

Verwaltung

Bis Ende 2022 müssen 600 Verwaltungsdienstleistungen online zur Ver­fügung stehen – das ist im Onlinezugangsgesetz (OZG) festgelegt. Eine umfangreiche und anspruchsvolle Aufgabe für Länder und Kommunen. Die Onlinedienste-Factory von Dataport entwickelt digitale Services für Behör­den. Sie laufen auf der Online-Service-Infrastruktur (OSI), der einheitlichen Online-Plattform von Dataport. Insgesamt sind 2020 knapp 60 neue Dienste auf OSI hinzugekommen, 65 weitere sind auf OSI migriert.

Besonders im Frühjahr 2020 war die Verwaltung auf schnelle Hilfen für das Pandemiemanagement angewiesen. Bürgerinnen und Bürger hatten drängen­de Fragen: Habe ich Anspruch auf Kinderbetreuung? Wie kann ich den Betrieb meiner Gaststätten aufrechterhalten? Dataport lieferte den Corona-Auskunfts-Bot „Cabo“ für Schleswig-Holstein, der umfassende Auskünfte zu den Regeln im Umgang mit Covid-19 erteilt.

Corona-Pandemie 2020: Dataport lieferte schnell und zuverlässig

  • Meldung der Betreuungssituation in Kitas:
    Hamburger Kitas informieren die zuständigen Behörden über Schließungen und Kapazitäten für den Notbetrieb.
  • Entschädigung für Quarantäne und Kinderbetreuung:
    Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Selbstständige in Hamburg beantragen eine Entschädigung nach §56 des Infektionsschutzgesetzes.
  • Neustartprämie für Kunstschaffende:
    Künstlerinnen und Künstler in Hamburg beantragen Coronahilfen.
  • Intensivbettenregister:
    Krankenhäuser in Schleswig-Holstein und Hamburg ermitteln zentral die Auslastung ihrer Intensivbetten.
  • Erfassung von Covid-19-Meldungen:
    Der Kreis Nordfriesland erfasst mit einem Online-Abfragebogen detaillierte Covid-19-Meldungen zur Weiterverarbeitung in den Gesundheitsämtern.
Mann jongliert im Park

Bildung

Was brauchen Schulen für digital unterstützten Unterricht? Vor allem Internetzugänge! Dataport versorgt Schulen mit schnellen Internetanschlüssen und sicherem WLAN.

Als im Frühjahr 2020 plötzlich fast alle Schülerinnen und Schüler von zu Hause aus lernen mussten, stellte Dataport rasch einheitliche digitale Infrastrukturen bereit. Nur so ist Unterricht außerhalb des Klassenzimmers überhaupt möglich.

Woher aber schnell arbeitsfähige Endgeräte in großer Zahl beziehen? Zuverlässig und zügig lieferte Dataport knapp 90.000 iPads. Für eine Vollausstattung der Lehrenden und Lernenden an allen Schulen in Bremen und Bremerhaven. Auch Schulen in Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt profitierten von der zentralen Beschaffung von Endgeräten durch Dataport, darunter mehr als 12.000 iPads.

Lieferung von iPads an Schulen 2020

  • 90.000 nach Bremen und Bremerhaven
  • 9.468 nach Schleswig-Holstein
  • 2.645 nach Sachsen-Anhalt
Infografik: Darstellung der Menge der gelieferten iPads je Bundesland Bremen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt anhand einer Karte

Gesundheit

Testergebnisse an Gesundheitsämter übermitteln. Krankenhaus-Kapazitäten koordinieren. Impfzentren einrichten. Nur drei von vielen und umfangreichen Herausforderungen des Gesundheitswesens in der Corona-Pandemie für Länder und Kommunen.

Dataport lieferte die digitalen Lösungen zur Bewältigung dieser Aufgaben. Stellte Online-Dienste auf seiner sicheren Online-Service-Infrastruktur (OSI) bereit. Entwickelte innerhalb von nur 72 Stunden das Intensivbettenregister für Hamburg.

Vor Ort unterstützte Dataport Bremen bei der Ausstattung seines Impfzentrums in der Messehalle. Und stattete allein in Sachsen-Anhalt innerhalb von nur vier Wochen 14 Impfzentren mit leistungsfähigen Computerzentren aus. Zusätzlich erhielten knapp 70 mobile Impfteams tragbare Geräte für den landesweiten Einsatz. Der Erfolg: Sachsen-Anhalt konnte schon Ende Dezember 2020 als erstes Bundesland mit den Impfungen für Bürgerinnen und Bürger starten.