Projekte 2020

Gemeinsam in die Zukunft

Informationstechnik selbstbestimmt zu gestalten und zu nutzen – das ist digitale Souveränität. Dazu gehören das Sichern der IT-Infrastrukturen, der Unabhängigkeit von den Interessen anderer sowie einer starken Position durch geeignete Partner.

Dataport setzt zur Wahrung der digitalen Souveränität auf Open-Source-Lösungen, also auf Software, deren Quellcode offen ist. Allein der Bedarf der Nutzer entscheidet dabei über Weiterentwicklungen und Veränderungen der Produkte, nicht die Interessen einzelner Anbieter. Dataport macht Open-Source-Anwendungen zu einer echten Alternative für die Verwaltung.

Phoenix

Data Center

Wettrennen mit Kajaks

Phoenix

2020 ging Dataport einen entscheidenden Schritt voran auf dem Weg zur Unabhängigkeit von marktbeherrschenden Softwareanbietern: mit dem Phoenix-Arbeitsplatz für die öffentliche Verwaltung. Er bietet alle gängigen Funktionen für die tägliche Arbeit am Computer. Zugleich gewährt die Anwendung volle Kontrolle über die verarbeiteten Daten. Das bedeutet: eine Open-Source-basierende, in Deutschland gehostete, digital souveräne Alternative.

Die Videokonferenzlösung Jitsi/dOnlineZusammenarbeit startete in Schleswig-Holstein im Frühjahr 2020 – aufgrund der Schulschließungen in der Pandemie schon lange vor dem ursprünglich geplanten Termin im Herbst. Seit Oktober 2020 arbeiten nun Schleswig-Holsteins Landesverwaltungen, Schulen und kommunale Gremien mit dem Mail- und Videokonferenzmodul. Ab Herbst 2021 steht der Arbeitsplatz als dPhoenixSuite 2.0 für bis zu 250.000 Nutzerinnen und Nutzer mit seinem vollen Funktionsumfang bereit.

Dataport arbeitet dabei mit IT-Dienstleistern aus der freien Wirtschaft zusammen: Service-Level-Agreements garantieren Phoenix wichtige Services wie Sicherheits-Updates, Weiterentwicklungen oder Anpassungen. Mit Phoenix realisiert Dataport die Arbeit mit offenem Code, den Betrieb in eigenen beziehungsweise deutschen Rechenzentren sowie umfangreichen Support.


Data Center

Länderübergreifend Lösungen entwickeln und betreiben: Das ist der Grundgedanke der Data Center. Dataport hat 2020 seine Aufgaben und Infrastrukturen konsolidiert, um Leistungen für die Trägerländer noch effektiver zu gestalten.

In den Rechenzentren von Dataport hat jedes Trägerland einen separaten Bereich für seine Fachlichkeiten wie Steuer sowie künftig auch Polizei und Justiz. Der besondere Vorteil am Betrieb als Data Center: der gemeinsame Verfahrensbetrieb für mehrere Trägerländer. So unterstützt Dataport die länderübergreifenden IT-Kooperationen. Allein im Data Center Polizei werden vier Trägerländer 70 gemeinsame Fachverfahren in ihren eigenen gekapselten Zonen nutzen.

Mehr Erfolgsmodelle: Auch im Personalbereich verarbeitet Dataport Verwaltungsdaten über Ländergrenzen hinweg. Etwa mit der Kooperation Personaldienste (KoPers) für Schleswig-Holstein, Hamburg und die schleswig-holsteinischen Kommunen. Und im Masterportal Geodaten, das in mehreren Trägerländern und sogar bundesweit im Einsatz ist.

Data Center: Vorteile für die Länder

  • Kooperation statt Einzellösung:

    bei Einführung, Betrieb und Weiterentwicklung von IT-Anwendungen

  • Hohe Verfügbarkeit der Verfahren und Daten:

    Dataports Systemmanagement stellt beides sicher

  • Wachstum möglich:

    dynamisch skalierbare Leistungen buchbar

  • Standardisierung der Fachverfahren:

    eine Fachlichkeit, ein Standard in allen Nutzerländern, damit Behörden sich untereinander vernetzen können

  • Synergien heben:

    durch arbeitsteiliges und gemeinsames Vorgehen über Ländergrenzen hinweg

  • Vertraulichkeit, Verfügbarkeit, Integrität:

    Dataports hohe Sicherheitsstandards genügen höchsten Anforderungen