Oldenburg i.H. und dataport.kommunal vereinbaren Zusammenarbeit bei der Digitalisierung

Die Stadt Oldenburg in Holstein (i.H.), die Gemeinde Malente, das Amt Lensahn und dataport.kommunal haben heute den Aufbau eines Zentrums für Digitalisierung (Digital Hub) in Oldenburg i.H. beschlossen. Eine entsprechende Absichtserklärung wurde von Tanja Rönck (Gemeinde Malente), Jörg Saba (Stadt Oldenburg i.H.), Klaus Winter (Amt Lensahn) und Dr. Ingmar Soll (dataport.kommunal) unterzeichnet. Die Inbetriebnahme des Digital Hubs ist für Januar 2022 geplant.

Ziel des Zentrums für Digitalisierung ist es, übergreifende Netzwerke aus Verwaltung, Wirtschaft sowie Bürgergesellschaft aufzubauen und gemeinsam digitale Technologien zu entwickeln, die die Attraktivität der Region steigern und den Bürger*innen Mehrwerte für das tägliche Leben bieten. Um dieses Ziel zu erreichen, wird dataport.kommunal vor Ort Fördermittelberatung, IT-Support sowie -Dienstleistungen und regelmäßig stattfindende Schulungen zu Themen der digitalen Daseinsvorsorge für Mitarbeiter*innen der Verwaltung anbieten. Zudem wird ein Co-Working-Space entstehen, der für Verwaltungsmitarbeiter*innen, Start-ups und ansässige Firmen nutzbar ist. Nicht zuletzt sollen digitale Showrooms für Bürger*innen aufgebaut werden, die die Möglichkeiten der Digitalisierung aufzeigen – beispielsweise anhand von Formaten wie digitalen Führungen durch Kulturstätten, frei zugängliche 3D-Scans von Kulturgütern oder Livestreams von kommunalen Veranstaltungen.

Der Digital Hub in Oldenburg i.H. und die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Ämtern und dataport.kommunal wird sich auf das Schwerpunktthema „Vitale Gemeinschaften“ fokussieren. Unter diesem Themenschwerpunkt werden Projekte gefasst, die die Bürgergesellschaft untereinander zusammenbringt, aber sie auch mit regionalen Anbietern vernetzt. So sollen unter anderem eine kommunale Austauschplattform für Bürger*innen, ein Ehrenamtsportal und eine Plattform für die Vermarktung regionaler Güter, über die Landwirte und andere Erzeuger ihre Produkte anbieten können, entstehen. Weitere Projekte im Rahmen dieses Schwerpunktthemas erarbeiten die beteiligten Parteien nun nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung gemeinsam.

Dr. Ingmar Soll: „Künftig wird die digitale Daseinsvorsorge und dessen schneller Ausbau die Entwicklung der ländlichen Räume bestimmen. Die Grundlage dafür ist die Vernetzung der beteiligten lokalen Akteure. Mit dem Digital Hub in Oldenburg i.H. sorgen wir für die benötigte Infrastruktur und eben diese Vernetzung, damit digitale Innovationen in der Region und für die Region entstehen können.“

Neben den Städten Hennstedt, Wilster und Rendsburg ist dies bereits die vierte Absichtserklärung zur Erbauung eines Digital Hubs in Schleswig-Holstein. Insgesamt sollen fünf Zentren für Digitalisierung im ganzen Bundesland bis zum Ende dieses Jahres entstehen, die alle von dataport.kommunal initiiert, getragen und betrieben werden. Für Oldenburg i.H. sind zunächst fünf Arbeitsplätze für Mitarbeiter*innen des IT-Dienstleisters geplant. Aktuell wird nach passenden Räumlichkeiten für den Digital Hub gesucht.

Alle Digital Hubs in Schleswig-Holstein legen individuelle Handlungsschwerpunkte fest und sind untereinander vernetzt, um von den jeweiligen Erfahrungen aus deren Betrieb zu profitieren und Informationen auszutauschen. So sind die Schwerpunktthemen der Hubs in Schleswig-Holstein: „Exzellente digitale Verwaltungsdienstleistungen“, „Optimierung der Wirtschaftsförderung“, „Modellregion für die Mobilität der Zukunft“, „digitale Gesundheitsversorgung“ und „Referenz-Standort für vitale Gemeinschaften".

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Mitarbeiterfoto von Karen Hoffmann
Stellvertretende Pressesprecherin
Karen Hoffmann