3. Staffel: COUCH CAREER – Perspektiven, die inspirieren
Herausforderungen verstehen, Entwicklungen reflektieren, neue Perspektiven gewinnen: Die 2. Staffel von COUCH CAREER geht einen Schritt weiter und richtet den Blick stärker auf individuelle Erfahrungen im Berufsalltag. Im Fokus stehen persönliche Learnings, Wendepunkte und die Frage, wie sich Karrierewege im Laufe der Zeit entwickeln.
Die Gespräche zeigen, dass berufliche Wege nicht geradlinig verlaufen müssen, um erfüllend zu sein. Unterschiedliche Hintergründe, Entscheidungen und Erfahrungen prägen, wie Menschen ihren Platz finden und weitergehen. Dabei werden auch Herausforderungen offen thematisiert – ebenso wie das, was daraus entsteht: neue Chancen, veränderte Blickwinkel und ein tieferes Verständnis für die eigene berufliche Entwicklung.
Alle Folgen der 3. Staffel
Folge 1Barrierefreiheit betrifft uns alle. Punkt.
Laufzeit: 21:07 Min
Karriere kannste googeln. Die Geschichten dahinter nicht. In der 1. Folge von COUCH CAREER – berufliche Geschichten vom Sofa sprechen Utku und Paul über zwei Themen, bei denen es vor allem um eines geht: Menschen und ihre unterschiedlichen Voraussetzungen.
Utku ist schwerhörig und Experte für digitale Barrierefreiheit. Für ihn ist klar: Barrierefreiheit betrifft längst nicht nur Menschen mit Behinderung. Alter, Familie oder die persönliche Lebenssituation können genauso darüber entscheiden, was Menschen brauchen, um gut arbeiten zu können. Es geht um Teilhabe – aber auch um Zufriedenheit, Leistungsfähigkeit und darum, nicht alle über einen Kamm zu scheren.
Paul bringt die Recruiting-Perspektive mit: Was braucht es, damit aus einer Bewerbung ein gutes Ankommen wird? Und warum zählt bei der Wahl eines Arbeitgebers am Ende mehr als Gehalt? Spoiler: gesellschaftlicher Mehrwert spielt dabei eine ziemlich große Rolle.
Transkript des Podcasts
Hey und willkommen bei COUCH CAREER – berufliche Geschichten vom Sofa, dem Podcast von Dataport. Ich bin Isabella, Employer Branding Managerin. Und in jeder Folge lade ich euch ein, ganz nah dabei zu sein, wenn zwei Expert*innen sich gegenseitig interviewen. Ihr erfahrt mehr über ihren Job, ihren Alltag und ihre Leidenschaft und darüber, was das Arbeiten bei Dataport eigentlich so besonders macht. Hier wird gefragt, gelacht und nachgehakt. Macht es euch bequem. Los geht's.
Meine heutigen Gäste sind Utku und Paul. Schön, dass ihr da seid. Stellt euch doch einmal kurz vor.
Vielen Dank für die Einladung. Ich bin Paul, Recruiter bei Dataport und seit ungefähr zweieinhalb Jahren dabei. Ich bin speziell für den Technikbereich bei uns unterwegs, und wir kümmern uns um das gesamte Thema rund ums Bewerben – von den Ausschreibungen bis hin zum Arbeitsvertrag.
Ich bin Utku, bin seit knapp fünf Jahren bei Dataport und Experte für Qualitätssicherung im Bereich Barrierefreiheit. Da habe ich fast alle Rollen abgedeckt, indem ich Testmanagement, Testanalysen und dergleichen durchführe – das ist mein Beruf.
Und erzählt doch mal etwas Privates über euch. Gibt es irgendwo eine Leidenschaft, die ihr habt? Oder irgendetwas, was man noch über euch wissen muss?
Das, was man über mich unbedingt wissen sollte, ist, dass ich schwerhörig bin. Das ist eigentlich in den Gesprächen von vornherein geklärt, dass man mir nicht irgendwie den Rücken zudrehen sollte. Das verschafft mir auch ein bisschen Freiheit.
Inwiefern?
Ich höre unangenehme Sachen nicht, wenn die Leute irgendwelche körperlichen Ausdünstungen haben – das muss ich ja nicht hören. Oder wenn mich irgendein Gesprächspartner nervt, dann gehen plötzlich meine Batterien aus.
Okay, ich hoffe, dass du sie heute anlässt.
Ja, ich spiele sehr gerne Tischtennis, habe scheinbar auch eine Begabung für Sprachen und habe relativ früh Sprachen gelernt. Die beherrsche ich auch relativ gut: Englisch, Türkisch und Deutsch. Sonst segle oder reise ich gerne. Ein Buch zu lesen – das ist schon fast banal, das macht jeder.
Und du?
Zwei spannende Sachen, vielleicht etwas Persönliches. Ich bin seit Anfang des Jahres leider Padel-süchtig geworden. Ich habe schon gemerkt, dass es da ein, zwei Arbeitskollegen gibt, die sich dem auch schon verschrieben haben. Und die zweite, vielleicht spannende oder auch lustige Sache ist auf jeden Fall, dass ich im Team „Happy Monday“ bin bei uns. Es gibt immer so ein, zwei Menschen, die nicht so gerne am Montag arbeiten, und das ist meine Aufgabe, sie dazu zu motivieren – im Team oder teamübergreifend –, dass wir es auch schaffen, montags gerne zur Arbeit zu kommen.
Das ist schon mal gut zu wissen. Ich hätte gerne jeden Montag einen Anruf von dir.
Jeden Montag kannst du eine Nachricht erwarten. Ich nehme dich in den Verteiler auf.
Paul, wenn du dich entscheiden müsstest: Dönerteller oder Franzbrötchen – wie wäre deine Wahl? Ich habe irgendwie bei Instagram das Gefühl, du bist Dönerteller-süchtig, oder?
Ich merke, ich muss dich entfernen. Aber ja, tatsächlich: Franzbrötchen.
Paul, willst du Utku mal ein bisschen ausquetschen?
Ich habe mir auf jeden Fall etwas überlegt. Wir haben ja im Vorfeld schon mal ein, zwei Dinge besprochen. Ich habe ehrlicherweise noch kein richtiges Bild von dem, was du so den ganzen Tag machst. Ich würde es aber gerne ein bisschen einfacher halten, sodass es alle verstehen. Ich bin zum Beispiel ein großer Fußballfreund. Ich glaube, du kennst dich da auch ein bisschen aus. Kannst du vielleicht deine Aufgabe mal anhand der Rolle eines Fußballers beschreiben? Wenn ich zum Beispiel sage, unser Vertrieb ist der klassische Stürmer – der macht die Tore, holt die Kohle rein. Wie würdest du deine Rolle beschreiben?
Oh Gott, da bin ich aber auch raus. Aber mach erst mal.
Inwiefern ich das dann in fußballerischer Terminologie beschreiben kann, weiß ich nicht. Es geht um den optimalen Einsatz von Softwareprodukten. Das heißt, dass irgendwelche Softwareprodukte, die bei Dataport benötigt und eingesetzt werden, im Vorhinein auf Herz und Nieren geprüft werden müssen. Ich weiß nicht, ob es der Rolle eines Trainers gerecht wird, der dann seine Spieler aussucht – ob und inwiefern der neue Spieler in dem Team mitwirken kann. Ich glaube, das wäre eine angemessene Rolle. Von uns wird der Spieler ausgewählt. Das heißt, eine Software, die bei Dataport ausgewählt und eingesetzt werden soll, wird erst mal im Hinblick auf die Prozesse von Dataport überprüft. Als Arbeitgeber des öffentlichen Rechts müssen wir auch viele andere Sachen beachten, wie gesetzliche Rahmenbedingungen und Vorgaben. Und dann haben wir auch die Barrierefreiheit, in deren Bereich ich arbeite, damit Menschen, die verschiedene Handicaps haben, auch in den Videokonferenzen mitwirken können. Das alles muss geprüft werden. Und wenn das alles geprüft wird, geben wir unsere Freigabe. Dann entscheidet ein Projektmanager, ob es zum Einsatz kommt oder nicht.
Also ich merke schon, hier gibt es doch auch viele Parallelen zum Recruiting. Du testest ja quasi externe Sachen, die die Dataport-Anforderungen erfüllen müssen, damit sie eingesetzt werden.
Das ist tatsächlich eine Parallele. Wir haben zum einen externe Produkte, die wir bei uns einsetzen. Ich will da keine Marken nennen, aber große Unternehmensprodukte von Externen kommen zu uns und werden auf uns zugeschnitten. Und zum anderen haben wir auch individuelle Entwicklungen. Unser Intranet war zum Beispiel bis vor drei Jahren eine Eigenentwicklung, bis man irgendwann gesagt hat: „Das ist nicht mehr modern. Wollen wir das erneuern?“ Dann ist es dazu gekommen, dass wir von einem individuellen Produkt zu einem Standardprodukt gewechselt haben. Also das entspricht genau dem, was du vorhin gesagt hast.
Hast du ein Beispiel, bei dem man damit in Kontakt kommt? Bei dem du quasi deine Arbeit so richtig erfüllt hast, dass man sagen kann: Das ist ein Produkt, das hast du mitbetreut und begleitet und das ist jetzt online.
Ein Beispiel ist das Intranet. Mein letztes Projekt war der Dataport-Shop. Früher hatten wir eine individuelle Entwicklung, über die die Kolleginnen und Kollegen etwas bestellt haben. Vom Aussehen her stammte das aus den 70er-Jahren und sehr bürokratisch. Keiner hat verstanden, worum es da ging. Wenn man einen Kugelschreiber bestellen musste, kam einem das vor wie ein Antrag auf einen Aufenthaltstitel oder so. Das war schwierig. Jetzt ist er aber mit GUIs ausgestattet – also Graphical User Interfaces. Das heißt, dass man Bilder sieht, diese anklickt, auf die Details geht und schauen kann: Entspricht das den Vorstellungen? Kann man es bestellen oder doch sein lassen?
Der Shop wird jetzt sogar auch extern ausgerollt, meine ich.
Ja, genau.
Sag mal, ich habe noch ein paar Fakten mitgebracht, weil mich das auch im Vorfeld interessiert hat. Wir haben uns ja auch im Rahmen der Karriereseite zum Beispiel sehr intensiv mit Barrierefreiheit beschäftigt. Ich fand es super spannend, weil 80 Prozent der Menschen mit anerkannter Behinderung digitale Medien beruflich nutzen. Das ist ja eine ganze Menge. Und was ich total erschreckend fand: Obwohl die digitale Barrierefreiheit zunehmend gesetzlich geregelt ist, sind derzeit nur etwa vier Prozent der großen Websites weltweit barrierefrei. Das fand ich schon wirklich erschreckend, muss ich sagen. Du bist ja selbst auch von Barrierefreiheit betroffen und beschäftigst dich jeden Tag damit. Warum ist das denn für dich mehr als nur eine gesetzliche Anforderung?
Es geht um meine Effizienz. Es geht um meine Zufriedenheit. Es geht um meine Leistungsfähigkeit. Bei der Barrierefreiheit redet man ja nicht nur von Menschen mit Behinderung. Barrierefreiheit kann auch Alter bedeuten. Wir haben in Deutschland ein Durchschnittsalter von 48 Jahren, im Vergleich zur Türkei zum Beispiel, wo das Durchschnittsalter 28 ist. Da gibt es nur junge Menschen, die in der Regel gesund sind und gesund leisten können. Je älter eine Gesellschaft ist, umso besser muss sie darauf vorbereitet sein, damit die Menschen leistungsfähig bleiben können. Deshalb ist Barrierefreiheit besonders wichtig. Das ist nicht unbedingt mit einer Behinderung beschrieben.
Gut, dass du das sagst. Das ist ja wirklich etwas, das uns alle betrifft. Aber es ist ja noch umso schlimmer, dass das – egal welche Zielgruppe – immer noch so vernachlässigt wird.
Das trifft auch gesunde Menschen. Stellen wir uns mal eine Frau mit drei Kindern zu Hause vor und eines der Kinder hat ADHS und braucht besondere Betreuung. Diese Frau ist ständig abgelenkt und braucht Ruhe. Da muss der Arbeitgeber ihr irgendwie entgegenkommen und sagen: „Okay, ich kann dich hier und da unterstützen“, sodass du leisten kannst. Also das kann auch gesunde Menschen betreffen.
Und gibt es eine Lösung bei Dataport oder generell bei deiner Arbeit bei Dataport, auf die du besonders stolz bist?
Davon kann ich als Schwerhöriger sprechen. Ich kenne auch andere Kolleginnen und Kollegen, die unter Schwerhörigkeit leiden. Da hat Dataport einer Kollegin angeboten, einen Transponder mitzutragen. Ihre Schwerhörigkeit ist viel schlimmer als meine. Da braucht sie wirklich Unterstützung, und da hat Dataport weder Kosten noch Mühen gescheut. Das fand ich sehr gut.
Die Kollegin kenne ich tatsächlich. Mit der habe ich auch schon eine Gruppenarbeit gemacht. Das war für mich auch total spannend. Ich kannte das gar nicht. Für mich war das wirklich eine ganz tolle Erfahrung.
Ja, schön. Danke dir, Utku.
Gerne.
Paul, was sagst du dazu, dass wir bei Dataport oder generell im öffentlichen Dienst so lange brauchen – von der Ausschreibung bis zur Einstellung?
Also ich finde, lange brauchen wir gar nicht. Wir haben im Vorfeld noch mal nachgeschaut und uns ein bisschen beraten. Wir haben eine gute Time-to-Hire, würde ich sagen.
Wie lautet die denn?
Wir liegen aktuell bei vier bis sechs Wochen von der Ausschreibung bis zur Einstellung. Ich finde, dafür, dass wir im öffentlichen Dienst unterwegs sind, ist das ziemlich zügig. Ich war vorher auch in der freien Wirtschaft unterwegs. Das ist nicht zu vergleichen. Da kann man natürlich alles ein bisschen beschleunigen. Aber dadurch, dass wir ein gutes Verfahren haben, tolle Teams und nette Kolleg*innen, die auch sehr engagiert dabei sind, würde ich schon sagen, dass wir recht zügig unterwegs sind.
Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob die Privatwirtschaft da so viel schneller ist, ehrlich gesagt. Und man muss ja auch berücksichtigen: Wir haben einige Stakeholder, die wir noch mit einbinden müssen. Zum Beispiel die Schwerbehindertenvertretung oder den Personalrat.
Ja, und wir versuchen auch immer, dass zum Beispiel ein Recruiter ein ganzes Verfahren betreut. Angenommen, du bist jetzt kurzfristig verhindert – Urlaub, Krankheit etc. –, dann kann sich so etwas schnell mal verschieben. Das Gleiche gibt es im Fachbereich auch manchmal. Das alles unter einen Hut zu bekommen, ist nicht einfach. Da bin ich den Kolleginnen und Kollegen sehr dankbar, dass sie bei der Terminierung so gut sind und alles berücksichtigen, sodass wir schnelle Verfahren zumindest begünstigen können.
Und was hat dich selbst von Dataport überzeugt? Das Employer Branding bestimmt.
Ja, zu 100 Prozent. Ich glaube, das große Ganze, das Dataport so in petto hat. Man bewirbt sich ja nicht nur wegen eines spannenden Gehalts oder sucht sich einen Arbeitgeber nur deswegen aus, sondern wegen des großen Ganzen. Dazu gehört auch, dass man ein unkompliziertes Miteinander hat. Was mich aber vor allem überzeugt hat, ist dieses Thema gesellschaftlicher Mehrwert. Dass man einfach etwas tut, was der Gesellschaft guttut und nicht nur in die Hosentasche einer Person spielt, wie es zum Beispiel in der freien Wirtschaft sein kann. Das ist gar nicht negativ gemeint.
Und du, Utku, hast eine Frage, die dir unter den Nägeln brennt?
Ich wollte davon berichten, wie mein Recruiting ablief. Ich hatte ein Vorstellungsgespräch – sagen wir mal, das war ein Montag. Am Dienstagnachmittag hat man mich angerufen und eine Zusage gegeben.
Da hast du aber auch sofort überzeugt, glaube ich.
Weiß ich nicht. Oder ich hatte Glück. Oder Dataport war verzweifelt.
Nein, das glaube ich nicht.
Das ging extrem schnell. Ich kenne das aus der Privatwirtschaft, aus den verwöhnten Zeiten, als es sehr viele Arbeitskräfte gab. Da haben die Leute Wochen oder Monate gebraucht. Und man hat sich schon glücklich geschätzt, wenn man überhaupt eine Rückmeldung bekommen hat. Selbst eine Absage wäre zumindest eine nette Sache gewesen.
Es ist ja auch tatsächlich so: Ich betreue unseren kununu-Kanal mit den Arbeitgeberbewertungen. Da sind wir ganz eng im Austausch und nehmen wirklich jedes Feedback auf – egal aus welcher Ecke es kommt –, um zu schauen, ob wir etwas optimieren können. Was war denn das schönste Feedback, das du von einem Bewerber oder einer Bewerberin bekommen hast?
Erst mal freut mich natürlich, dass das damals so schnell mit dem Feedback funktioniert hat. Wir versuchen tatsächlich, schnell Nägel mit Köpfen zu machen. Wenn ein Bewerber vielleicht schon drei Wochen auf einen Termin gewartet hat, dann wollen wir auch möglichst schnell Feedback geben – egal, ob es eine gute oder schlechte Nachricht ist. Umso schöner zu hören, dass das vor Jahren schon vor meiner Zeit so war. Ich glaube, das schönste Feedback war wirklich, dass jemand nach einer langen Arbeitslosigkeit und auch einer privat nicht ganz einfachen Situation gesagt hat: „Durch das Gespräch habe ich wieder gemerkt, ich habe irgendwie Sinn in meinem Leben. Das Ganze erfüllt mich jetzt wieder. Ich kann jetzt einen neuen Lebensabschnitt starten.“ Das zeigt einem, was so etwas mit Menschen eigentlich macht und welche Auswirkungen so ein vermeintlich einfacher Job haben kann. Ich glaube, das ist bei mir immer hängengeblieben. Es gibt tausend Geschichten, aber das war die schönste.
Mich interessiert ein Punkt. Mal angenommen, du hast einen Bewerber. Der ist mit seinen Unterlagen und Erfahrungen eigentlich richtig gut. Er kommt aber verzweifelt zum Vorstellungsgespräch, weil er sich verfahren oder mit dem Kind Ärger hatte. Gibt es etwas, das den Bewerbenden den Druck nimmt, damit sie sich entspannen und ganz ehrlich und natürlich sein können?
Die Situation, die du eben beschrieben hast, die nenne ich Donnerstag. Wir erleben es tatsächlich sehr häufig, dass ein Bewerber sagt: „Ich hatte irgendwie noch Stress. Ich bin noch gar nicht richtig da.“ Viele kommunizieren das auch ganz offen mit uns. Wir versuchen dann, die Situation etwas zu entschärfen. Das ist oft auch meine Aufgabe im Gespräch. Wir sagen dann: „Entspann dich erst mal. Erzähl etwas Lockeres über dich. Pitch dich erst mal selbst. Lass uns das Ganze langsam aufbauen.“ Der Bewerbende soll merken: Hier herrscht eine Wohlfühlatmosphäre. Man lernt sich kennen, tauscht sich aus und begegnet sich vor allem auf Augenhöhe. Das ist uns besonders wichtig. Der Bewerber soll nicht denken, dass wir sonst wer wären, sondern dass wir kollegial miteinander sprechen können. Ich finde, so merkt der Bewerbende auch schnell, welche Sprache wir im Unternehmen sprechen. Das holt die meisten ziemlich gut ab. Die meisten, die aufgeregt ins Gespräch kommen, sind nach zehn bis fünfzehn Minuten deutlich entspannter. Spätestens nach der Warm-up-Phase mit dem Recruiting, wenn es in die fachlichen Themen geht, auf die die meisten wirklich gut vorbereitet sind, sind die meisten entspannt. Und hinten raus gibt es auch schon mal den einen oder anderen Spaß.
Darf ich dir verraten, was mich beim Gespräch entspannt hat?
Ja, gerne.
Ich war auch sehr aufgeregt. Dann gab es auch Probleme mit dem Internet. Ich kam irgendwie nicht auf die Seite, obwohl ich mich eine halbe Stunde vor dem Gespräch einloggen wollte. Irgendwie hat das nicht geklappt, und 15 Minuten vor dem Termin habe ich richtig Panik bekommen und angerufen. Da haben sie gesagt: „Entspann dich. Du kannst dich in fünf Minuten über den richtigen Browser anmelden.“ Dann kam ich da an – voll verschwitzt und rot im Gesicht. Die haben mich richtig entspannt. Die erste Frage war: „Wie viele Fahrräder gibt es in Hamburg?“ Die wollten anhand meiner Herangehensweise sehen, ob ich logisch denken kann. Ich war plötzlich abgelenkt, war gar nicht mehr im Vorstellungsgespräch. Ich war im Kopf nur noch am Berechnen und habe irgendwas gesagt. Dann habe ich gefragt: „War das die richtige Antwort?“, und sie sagten: „Darum geht's nicht.“
Kannst du heute die richtige Antwort?
Ja, aber meine Antwort lag auch ziemlich gut.
Aber das ist doch voll das schöne Beispiel: Ich finde, das hat auch echt viel mit Wertschätzung zu tun. gerade das erste Gespräch mit einem Bewerbenden. Ich muss sagen: Wenn ich mich an mein Vorstellungsgespräch erinnere – darüber möchte ich heute nicht reden. Das ist aber schon sehr, sehr viele Jahre her. Ich glaube, wir haben in der Zeit sehr viel gelernt. Wie lange seid ihr jetzt eigentlich schon dabei? Du bist ja kurz nach Corona eingestiegen, Paul, oder?
Ich bin seit Dezember 2023 dabei.
Und du, Utku?
Im August bin ich seit fünf Jahren bei Dataport.
Und was würdet ihr sagen – wenn ihr Dataport mit einem Wort beschreiben müsstet? Oder mit drei – sucht es euch aus.
Wenn man aus der freien Wirtschaft kommt – und das meine ich weder negativ noch positiv, ich versuche das objektiv zu beantworten –, in der ich über 20 Jahre unterwegs war, kam es mir bei Dataport an manchen Stellen langsam vor. Bei manchen Projekten habe ich gemerkt: langsam, ganz easy, erst mal durchatmen. Auf der anderen Seite war ich aber auch von eurer Abteilung ziemlich überzeugt. Es kam mir tatsächlich so vor, als ob die Menschen darauf geprüft worden wären, ob sie miteinander funktionieren können. Das habe ich bei Dataport gesehen. Das waren keine Einzelkämpfer, die sich gegenseitig Gruben gegraben haben, sondern ausgesuchte Leute, die irgendwie zusammengekommen sind. Das bedeutet aber nicht, dass wir bei Dataport keine Konflikte haben. Die haben wir tatsächlich in den Projekten. Das soll auch so sein. Man soll kontrovers diskutieren können. Aber trotzdem gab es eine gute Zusammenarbeit. Das fand ich gut ausgesucht.
Also der Cultural Fit passt auf jeden Fall.
Was würdest du denn sagen, warum die Uhren hier ein bisschen langsamer ticken als in der Privatwirtschaft?
Ich glaube, erstens gibt es da sehr viele Vorgaben. Wir können nicht irgendein Produkt aussuchen, wenn wir beim Softwaretest bleiben, und sagen: „Das ist ein gutes Produkt, das setzen wir ein.“ Das dürfen wir nicht. Wir haben ein Vergaberecht. Wir haben gesetzliche Vorgaben, die unsere Prozesse von vornherein verlangsamen. Und dann müssen wir viel mehr auf einzelne Dinge achten. In der Privatwirtschaft kann man sagen: „Barrierefreiheit? Egal. Ich stelle keine behinderten Menschen ein. Dafür muss ich zusätzliche Kosten tragen. Damit will ich mich nicht aufhalten.“ Dann müssen sie dort gar nicht auf Barrierefreiheit prüfen. Das sind einzelne Punkte, die unsere Prozesse schon verlangsamen. Unsere Kunden sind außerdem öffentliche Stellen, die ebenfalls ihr Vergaberecht und ihre Regelungen haben. Sie müssen auch ständig darauf achten, dass es um die Ausgabe von Steuergeldern geht, und hinterfragen, ob das richtig gemacht wurde, ob man das später rechtfertigen kann oder ob wir uns irgendwann vor Gericht wiedersehen. Das sind alles einzelne Dinge, die das Ganze etwas langsamer machen. Aber auf keinen Fall deshalb, weil die Menschen lahm sind, um es salopp zu sagen. Vielmehr werden sie von vornherein durch die Rahmenbedingungen etwas aufgehalten. Ansonsten habe ich sehr leidenschaftliche Kolleginnen und Kollegen gefunden, die das Ganze am liebsten noch schneller machen würden. Aber es ist, wie es ist.
Das sind ja gute Gründe, warum es manchmal etwas länger dauert. Und du, Paul? Ein oder drei Worte?
Ich würde es bei zwei belassen. Ich schließe mich dir auf jeden Fall an. Das Miteinander ist sehr gut. Man merkt schnell: Allen Kolleginnen und Kollegen – egal auf welcher Ebene – begegnet man auf Augenhöhe. Man spricht schnell dieselbe Sprache und findet schnell zueinander. Auf der anderen Seite finde ich Dataport auch sehr strukturiert. Jeder hat seine feste Aufgabe. Man schaut zwar über den Tellerrand hinaus, aber dann gibt es einen Kollegen oder eine Kollegin, der oder die die Schnittstelle bildet. Ich glaube, das ist manchmal der Punkt, warum es aus einer gewissen Perspektive etwas langsamer wirken kann.
Vielen lieben Dank, dass ihr da wart, dass ihr uns mitgenommen habt in euren Arbeitsalltag. Es war sehr schön, euch kennenzulernen, und ich hoffe, dass wir euch auch miteinander vernetzen konnten. Ich fasse zum Schluss immer noch zusammen, was ich gelernt habe.
Ich habe gelernt, dass Barrierefreiheit weit mehr als eine gesetzliche Vorgabe ist. Sie sollte deutlich mehr Priorität erhalten, denn sie betrifft letztlich jede und jeden von uns und erleichtert vielen Menschen den Alltag. Ich habe gelernt, dass Dataport viel Wert darauf legt, Mitarbeitende individuell zu unterstützen – beispielsweise durch Hilfsmittel, Begleitung oder besondere Unterstützung bei Einschränkungen. Ich habe gelernt, dass Bewerbenden bewusst eine wertschätzende und kollegiale Atmosphäre geboten wird, damit sie sich wohlfühlen und ihren möglichen neuen Lebensabschnitt positiv beginnen können. Und ich habe gelernt, dass wir im öffentlichen Dienst zwar das Klischee bedienen, langsam zu sein, dass das aber dort zutrifft, wo Vorgaben es erfordern – im Recruiting nicht, wie wir gelernt haben. Deshalb noch mal mein Appell an euch: Bewerbt euch!
Das war COUCH CAREER – berufliche Geschichten vom Sofa. Wenn dir die Folge gefallen hat, dann sei auch beim nächsten Mal wieder dabei. Und wer weiß – vielleicht sitzt hier schon dein neuer Job.
Folge 2Wissen verbindet.
Laufzeit: 23:46 Min
Karriere kannste googeln. Die Geschichten dahinter nicht. In der 2. Folge von COUCH CAREER – berufliche Geschichten vom Sofa geht’s um eine Fähigkeit, die in keinem Organigramm steht und trotzdem ziemlich entscheidend sein kann: die richtigen Menschen zu kennen – und sich zu trauen, sie anzusprechen.
Birgit kam als Quereinsteigerin aus der Philologie zu Dataport, Niels ist seit über 20 Jahren dabei und wechselte vom Rechenzentrum ins Marketing. Zwei ziemlich unterschiedliche Wege, die zeigen, wie viel Bewegung innerhalb eines Unternehmens möglich ist.
Sie sprechen darüber, warum ein Anruf manchmal weiterbringt als stundenlange Recherche, weshalb Führung nicht zwingend Hierarchie braucht und warum Marketing viel mehr ist als Werbung. Vor allem aber geht es um die Frage: Wie findet man seinen eigenen Weg in einem Unternehmen, in dem ziemlich viele Türen offenstehen?
Transkript des Podcasts
Hey und willkommen bei COUCH CAREER – berufliche Geschichten vom Sofa, dem Podcast von Dataport. Ich bin Isabella, Employer Branding Managerin, und in jeder Folge lade ich euch ein, ganz nah dabei zu sein, wenn zwei Expert*innen sich gegenseitig interviewen. Erfahrt mehr über ihren Job, ihren Alltag, ihre Leidenschaft und darüber, was das Arbeiten bei Dataport eigentlich so besonders macht. Hier wird gefragt, gelacht und nachgehakt. Macht es euch bequem. Los geht's.
Meine heutigen Gäste sind Niels und Birgit. Schön, dass ihr da seid. Stellt euch doch mal kurz vor.
Hi, ich bin Birgit. Ich bin 35 Jahre alt und arbeite seit drei Jahren bei Dataport im Vorstandsstab als Vorstandsreferentin.
Ich bin Niels. Ich bin 55 Jahre alt, seit 2004 bei Dataport, bin jetzt im Bereich Marketing und Zufriedenheitsanalysen.
Ein Newbie und ein Urgestein haben wir heute auf dem Sofa. Gibt es irgendwas Persönliches, was man unbedingt über euch wissen muss?
Ich reise unheimlich gerne und vor allen Dingen gerne weit. Also wir haben jetzt vor ein paar Jahren unser Herz für Nordamerika entdeckt. Mal ist man in Kanada, mal in den Südstaaten der USA.
Und bei dir, Birgit?
Ich bin eigentlich totale Quereinsteigerin in der IT. Ich habe ursprünglich mal Englisch und Russisch studiert – Philologie. Also was ganz anderes. Außerdem laufe ich gerne.
Schön, dann lass uns doch mal einsteigen und nehmt uns mal mit in euren Arbeitsalltag. Was macht ihr eigentlich bei Dataport und was gibt es Spannendes über euren Bereich zu erfahren? Niels willst du einfach mal starten und Birgit befragen?
Ja, gerne. Birgit, das Vorstandsekretariat kenne ich, mit denen habe ich durchaus mal zu tun. Da weiß ich, was die machen. Was muss ich mir unter einer Vorstandsreferentin vorstellen?
Ich bin quasi die Schnittstelle, nenne ich mich immer ganz gerne, zwischen dem Vorstandsassistenten und dem Vorstand. Das heißt, die Vorstandsassistenten, die sind für die gesamte Terminplanung verantwortlich und kümmern sich um das Organisatorische. Und überall, wo es aber inhaltlich dann tiefer wird, wo Vorbereitung notwendig ist für externe Termine, Präsentationen gemacht werden müssen, Auswertungen gemacht werden müssen, da bin ich dann überall dabei.
Okay, Auswertungen machst du ja nicht einfach so in deinem stillen Kämmerlein, nehme ich mal an, sondern du musst ja durchs Unternehmen laufen, oder? Es würde mich interessieren, wie das so atmosphärisch ist. Also wenn Johann mich anruft, weiß ich: Okay, jetzt ist was zu tun. Wie ist das, wenn du jetzt im Auftrag eines Vorstandes losgehst? Also stehen dir dann die Türen relativ schnell offen oder hast du da auch manchmal Hemmnisse zu überwinden?
Es ist geteilt, würde ich sagen. Bei manchen ist es schon so, wenn du eine E-Mail schreibst mit einem dringenden Anliegen und sagst: "Der Vorstand braucht ...", dann kriegst du sehr schnell eine Antwort und die wird eher mit einer Deadline innerhalb von Stunden oder Tagen angeboten oder gegeben. Es gibt aber auch manche, die kümmert das tatsächlich echt gar nicht. Und da musst du auch dann wirklich mehrmals anklopfen, um zu sagen: "Hey, das ist halt schon echt dringend, ich brauche etwas." Aber eigentlich bin ich halt genau dafür da, dass halt nicht mehr Johann oder unser Vorstand selbst überall anklopfen muss, sondern dass halt ich oder wir als Referenten dafür da sind, um halt einfach dem Vorstand Sachen abzunehmen und sich intern drum zu kümmern, auch intern zu verschiedenen Stellen hinzulaufen, um Informationen zusammenzutragen und die dann wirklich zu bündeln und dann dem Vorstand zu übergeben.
Wie wichtig ist denn da Vernetzung für dich?
Super wichtig.
Und was tust du dafür so noch neben deinem Job quasi?
Super wichtig. Ich merke halt so, dass gerade der persönliche Austausch sehr, sehr wichtig ist. Also ich schätze wirklich unsere hybride Arbeitskultur sehr, aber ich merke halt wirklich, dass, sobald du mal einen Kollegen persönlich kennengelernt hast, das Miteinander ein ganz anderes und dir stehen im Prinzip viel mehr Türen offen und die Kollegen sind sehr viel hilfsbereiter, dir bzw. halt dem Vorstand zu helfen, als wenn du die wirklich nur virtuell kennst.
Und sag mal, wenn man so hört, du arbeitest mit dem Vorstand, da würde ja jeder von uns gerne mal Mäuschen spielen. Hattest du Respekt vor der Aufgabe, bevor du zu Dataport gekommen bist? Und was war so der Moment, wo du sagen würdest: Ja, genau hier bin ich richtig?
Klar hatte ich Respekt davor. Ich kannte so ein bisschen auch schon aus meiner vorherigen Tätigkeit Vorstandsarbeit. Ich glaube, mir wurde diese Überwindung oder diese Hürde aber sehr schnell hier genommen, weil unser Vorstand, finde ich, sehr nahbar ist, sehr persönlich, sehr zwischenmenschlich. Und auch die Art, wie du empfangen wirst: Das ist halt im Prinzip wie noch ein Dataporti. Du bist sehr auf Augenhöhe, wirst auch wirklich so begrüßt und behandelt. Es wird Zeit für dich genommen und auch wirklich gesagt: Wenn du Fragen hast, komm immer auf mich zu. Also das ist nicht dieses: Oh Gott, ich darf wirklich nur im äußersten Notfall nochmal eine Nachfrage stellen, sondern wirklich: Du hast das nicht verstanden? Schreib mir doch mal oder sprich mit mir ganz kurz. Das kriegen wir alles gelöst. Und dadurch wurde mir diese Hürde ganz gut genommen. Genau, am Ende des Tages sind das auch nur Menschen.
Ich hatte einen richtig witzigen oder nahbaren Moment, sage ich jetzt mal, mit unserem aktuellen Vorstandsvorsitzenden. Das war ganz witzig: Da haben wir eine Kampagne umgesetzt und dann hatte ich im Vorfeld Bescheid gesagt und sagte: "Wir sind da und da. Wenn du mal vorbeikommen willst, dann würden wir uns alle freuen". Und dann kam er tatsächlich und alle waren so richtig eingefroren, also waren so richtig in Schockstarre: Oh Gott, der Vorstand. Und dann hatten wir für eine Kampagnenszene eine Krawatte gebraucht und keiner konnte Krawatte binden und er hat dann die Krawatte gebunden. Das fand ich richtig süß. Und das war ein ganz netter Moment, muss ich sagen.
Also diesen Eindruck von dem Miteinander, den kann ich nur bestätigen. Also was mir bei Dataport seit jeher wirklich gut gefällt, ist, dass wir sehr gut unterscheiden können, auch zwischen: Was ist Rolle und Funktion und was ist sozusagen das menschliche Momentum. Wir haben alle unsere Aufgaben, alle unsere Deadlines. Der eine hat mal mehr Stress, der andere nochmal gerade ein bisschen weniger. Aber Auseinandersetzungen finden bei uns eigentlich in der Sache statt, aber nie auf der menschlichen Ebene. Und das finde ich total angenehm, weil man viel stärker in so ein kooperatives Momentum dann auch kommt, also viel lösungsorientierter arbeiten kann, als ich das von anderen Unternehmen manchmal so höre. Also von daher, glaube ich, ist das ein ganz großer Pluspunkt, den wir haben an der Stelle, auch in der Zusammenarbeit mit dem Vorstand, das muss man an der Stelle ganz klar sagen.
Und zu dem Beispiel Krawatte: Auch unser Vorstand kommt ja auch nicht täglich in Krawatte. Der Kleidungsstil zeigt ja auch halt einfach, wie nahbar Menschen sind.
Sag mal als Zweifachmama, wie gelingt einem da so die Vereinbarkeit von Job und Familie?
Also ich glaube, das Stichwort ist wirklich das hybride Arbeiten, was wir haben. Es würde anders nicht gelingen und ich schätze auch wirklich beide Seiten. Ich schätze das Ins-Büro-Kommen und ich schätze wirklich aber auch das Von-Zuhause-Arbeiten, weil nur so kriege ich das gehandhabt. Also ich habe zwei kleine Kitakinder zu Hause und wir wechseln uns zu Hause ab, wer ins Büro geht, wer im Homeoffice ist, mit einer strikten Planung. Aber genau das schätze ich hier wirklich sehr.
Und bist du eigentlich oft am Standort, Niels? Ich habe dich hier noch nie gesehen.
Ja, das liegt daran, dass ich eben nicht in Altenholz bin, sondern meine Hauptdomäne in Hamburg habe. Bei uns ist es halt auch so, unser Team ist über die Standorte verteilt. Also wir machen viel remote, müssen uns immer ein bisschen anstrengen, dass wir dann auch wirklich Anlässe finden, wo es sich lohnt, wirklich zusammenzukommen. Man kann nicht alles remote machen. Also es gibt Themen, wo man einfach mal ein Whiteboard braucht oder mal Zettel kleben muss oder irgendwie sowas. Und dann kommen wir auch gerne mal eher für lange Termine, also den ganzen Tag, dann zusammen.
Birgit, hattest du so einen Moment, wo du mal richtig ins Schwitzen gekommen bist?
Oh Gott, ja, mehrere. Also ich glaube, Vorstandsarbeit ist einfach geprägt von viel Kurzfristigkeit und die Sachen haben alle eine hohe Dringlichkeit, eine hohe Priorität. Aber wenn du halt, ich sag mal, nur den Schreibtisch einfach voll hast mit Dingen, die alle eine gewisse Priorität und Dringlichkeit haben – da muss man dann halt schauen, sich aber auch intern abstimmen. Mein Chef ist da wirklich super, auch für solche Gespräche immer. Und am Ende klappt das halt alles. Und wir werden auch jetzt immer mehr zu einem Team von Vorstandsreferenten, was total wertvoll ist. Wir wachsen gerade total und das ist wahnsinnig wertvoll, dass man sich mit Expertise aushilft, dass man sich auch wirklich mit Kapazität aushilft. Das hilft sehr.
Sehr schön. Niels, erzähl doch mal, wie du zu Dataport gekommen bist. Wir haben ja vorhin so aus Spaß gesagt "das Urgestein", und du kennst ja die Kundenseite. Dann interessiert mich natürlich auch, wenn du erzählst, was du machst, inwiefern das dann heute ein Vorteil auch vielleicht für dich ist, dass du diese Kundenseite kennst.
Also der Werdegang ist, glaube ich, schon tatsächlich ein Vorteil. Ich weiß gar nicht, ob ich es am Anfang gesagt habe: Ich bin im Bereich Marketing und Zufriedenheitsanalysen unterwegs, also das hat ja einen unheimlich starken Kundenbezug. Und tatsächlich bin ich Diplom-Verwaltungswirt – also heute nennt man das, glaube ich, Public Administrator –, bin also eigentlich ausgebildet für eine klassische Verwaltungstätigkeit. Also im Wirtschafts- und Ordnungsamt oder irgendwie sowas. Und ich habe meine ersten zehn Jahre auch tatsächlich in der Hamburger Bezirksverwaltung zugebracht. Aber nicht mit diesen klassischen Verwaltungsaufgaben, sondern als ich fertig war mit dem Studium 1993, ging das gerade mit IT los, die ersten PCs kamen usw. Und ich habe zehn Jahre lang IT auf der Kundenseite gemacht und bin dann irgendwann Anfang der 2000er-Jahre halt zu der Vorgängerorganisation von Dataport gewechselt, weil ich dann auch für die klassische Verwaltung wahrscheinlich auch gar nicht mehr geeignet gewesen wäre. Und habe dann lange bei uns im Rechenzentrum gearbeitet, bis 2014. Und dann hatte ich irgendwie Bock, mal was ganz anderes zu machen, und bin in der Freizeit damals viel im Handball unterwegs gewesen und habe da im Verein dann eben auch so die ersten Berührungspunkte gehabt zu: Wie kriegt man eigentlich Zuschauer in die Halle und was muss man dafür tun usw., also klassisch Werbung machen. Ja, und das hat 2014 hier im Vertrieb dann gerade gut gepasst und so bin ich dann ins Marketing rein. Und seitdem versuche ich sozusagen das, was unsere Techies sich so Tolles ausdenken und machen, halt so zu übersetzen, im Grunde genommen, dass man das nach außen gut kommunizieren kann und dass Leute, die eben nicht bei uns so tief in der Technik drinstecken, das auch verstehen, was sie da von uns eigentlich an Lösungen bekommen können.
Das wäre meine Frage. Also was macht ihr denn genau im Marketing? Marketing im öffentlichen Dienst ist ja nicht das klassische Marketing, was man in der Privatwirtschaft braucht. Was machst du hier und wie unterscheidet sich das vielleicht von der Privatwirtschaft?
Also ja und nein. Also Marketing ist erst mal Marketing. Es geht darum, Dinge nach draußen zu kommunizieren. Das ist nicht immer nur Werbung, muss man auch mal ganz klar sagen. Also ein Anspruch, den ich gerne bringe, ist: Marketing ist erst mal eine Haltung und das betrifft jeden bei uns. Also ob das der User Help Desk Agent ist, der mit dem Kunden telefoniert, der macht auch Marketing auf eine sehr indirekte Art und Weise. Aber je nachdem, wie gut oder schlecht der mit dem Kunden umgeht, wirft das Licht auf uns und prägt auch Meinungen über uns. Deswegen: Wir versuchen bei uns, weil wir ja auch beim Vertrieb angesiedelt sind, diesen ganzheitlichen Charakter immer gerne auch zu spielen mit dem Produktmanager zusammen, also auch ein bisschen immer mal zu hinterfragen. Also gerade wenn es Techniker sind, die haben halt relativ wenig Bezug dazu, was ein Mensch da draußen in der Verwaltung eigentlich macht. Während die PMs, die Produktmanager, die kaufmännisch geprägt sind, halt ganz oft gar nicht wissen, wie sie Technik erklären sollen. Also wir sind da schon so eine Art Dolmetscher auch tatsächlich. Und ja, das versuchen wir dann halt in Webseiten zu gießen, in Material, was man auf einer Veranstaltung mal auslegen kann, also Präsentationen, Produktblätter. Wir machen auch viel Präsentationen. Wir versuchen immer das Problem des Kunden irgendwie zu verbalisieren und dann eben aufzuzeigen, wo eigentlich der Mehrwert und die Lösung von Dataport liegen.
Also quasi die Schnittstelle zwischen dem User und dem Entwickler, wenn man so will.
Das kann man so sagen.
Und wir haben ja auch einen sehr engen Austausch zusammen mit der Öffentlichkeitsarbeit, also Employer Branding, Vertrieb, Öffentlichkeitsarbeit. Warum denkst du, dass das wichtig ist, dass dieser Dreiklang besteht?
Naja, in Marketing steckt ja auch der Begriff Marke drin. So wie jeder Mitarbeiter nach draußen hin auch ein Stück weit das Bild von Dataport prägt, tun wir das in unseren jeweiligen Rollen ja auch so. Und es wäre jetzt echt blöd, wenn die Unternehmenskommunikation auf eine ganz bestimmte Art und Weise nach draußen geht und kommuniziert und irgendwelche Farben benutzt und was weiß ich was, und wir im Marketing machen das komplett anders. Also das funktioniert halt irgendwie nicht. Und bei euch im Employer Branding ist es ja genauso. Wir müssen als Ganzes wahrnehmbar sein und jeder von uns zahlt halt ein Stück darauf ein. Und nun sind wir zufälligerweise diejenigen, die da an den Plattformen sitzen und da auch, glaube ich, ganz maßgeblichen Einfluss darauf nehmen, wie wir draußen wahrgenommen werden.
Und hast du jetzt, wenn du zurückblickst, weil du dein Leben lang im öffentlichen Dienst warst, hast du das Gefühl, du hast irgendwas verpasst, weil du nie in der Privatwirtschaft warst?
Nein, tatsächlich nicht. Man ist ja nie nur in der Public-Sektor-Blase. Also man hat ja Verwandte, Bekannte, die irgendwie auch ihr Geld verdienen draußen, und man kriegt ja das ein oder andere mit. Also bei mir zum Beispiel: Ein Cousin von mir ist in einem großen Technikunternehmen, beim Global Player. Und wenn ich dann höre, was der so erzählt – also die Problemlagen ähneln sich sehr zu dem, was wir auch so erleben im Tagesgeschäft, und der Unterschied ist nicht so groß tatsächlich. Und was ich halt sehr schätze am öffentlichen Dienst, ist eben, dass wir eben nicht diese Stakeholder-Orientierung haben mit: Wir müssen jetzt Renditen erwirtschaften auf Teufel komm raus usw. Also wenn man sich mal anguckt, wie das so im amerikanischen Konzern so läuft, immer so kurz vor dem Quartalsende, wenn sie dann anfangen zu drücken und Verträge machen zu wollen: Das haben wir halt alles nicht, sondern wir arbeiten für die Gesellschaft, wir arbeiten für die Gemeinschaft. Also im Grunde arbeiten wir dafür, dass dieses Land funktioniert. Und was Besseres gibt es doch gar nicht.
Und sag mir, was mich noch interessiert: Du bist jetzt ja über 20 Jahre bei Dataport, also wenn man es als Ganzes sieht. Was hat dich so lange hier gehalten?
Der Laden ist abwechslungsreich. Also das muss man einfach mal ganz klar so sagen. Wir sind ja Full-Service-IT-Provider, so nennen wir uns ja offiziell. Wir machen ja im Technikbereich alles: von Rechenzentrum über Softwareentwicklung über Consulting. Das ist so vielseitig und man hat jeden Tag mit neuen Kollegen zu tun, mit neuen Produkten, neuen Lösungen zu tun, auf die man sich auch irgendwie einstellen muss. Das wird nie langweilig. Also das ist jeden Tag neu und spannend und macht Laune.
Also was ich bei dir richtig spannend finde: Ich tausche mich ja auch viel mit deinen Kolleg*innen oder mit deinen Mitarbeitenden aus und die sind alle am Schwärmen.
Das freut mich.
Was glaubst du, was du richtig machst in Sachen Führung?
Also ich finde den Begriff Führung schon eigentlich falsch, weil Führung impliziert für mich so dieses alte Denken. So wie man das aus alten Handwerksbetrieben kennt: Da gibt es den Patriarchen und dann dekliniert sich das über die Führungslinien so runter und dann kriegt man halt Ansagen. Und das ist nicht meine Vorstellung von Führung. Meine Kolleginnen und Kollegen haben viel mehr Ahnung von der Materie als ich. Die haben das teilweise auch echt gelernt. Ja, und mein Job ist nicht, denen zu sagen, was sie zu machen haben, sondern dafür zu sorgen, dass sie sich entfalten können, dass sie ihre PS auf die Straße bringen. Und das ist meine Rolle. Und deswegen habe ich auch kein Problem damit, wenn mich ein Vorstand mal anruft und mich irgendwas fragt: "Sorry, weiß ich nicht, muss ich mich jetzt schlau machen." Dafür haben wir die Leute eingestellt.
Aber sehr, sehr gut, wenn ich das mal sagen kann! Weil ich finde, so interpretieren nicht viele Führung. Aber das ist auch, was ich immer wieder finde, was Führung wirklich bedeuten sollte: dass man nicht der Beste in seinem Fach sein muss, aber dass du deine Leute führst und begleitest und weißt, wo du sie hinbindest.
Niels, ich habe noch eine letzte Frage und vielleicht hat Birgit ja auch noch was: Birgit ist ja relativ neu dabei, du bist ja schon länger am Start. Was ist so dein Learning, was du sagen würdest: Das musst du Birgit unbedingt noch mit auf den Weg geben?
Keine Scheu haben, an Türen anzuklopfen. Also dieses Networking oder dieses Vitamin B aufbauen, das ist sehr einfach bei Dataport, weil unser Kollegium insgesamt sehr offen ist, vielleicht auch durch die Materie, mit der wir es zu tun haben. Und weil das am Ende aber wahnsinnig hilft, wenn man Leute kennt. Unsere Prozesslandkarte ist ja nun auch nicht so klein und man kann nicht jedes Mal anfangen, erst mal stundenlang irgendwelche Recherchen zu machen. Und manchmal ist es einfach gut, zum Telefon zu greifen, anzurufen und zu sagen: "Sag mal, Birgit, wie ist denn das so und so?" Und dann kriegt man den entsprechenden Hinweis und kann weitermachen. Also ich glaube, das sind gerade diese Kleinigkeiten im Zusammenspiel der Organisationseinheiten, wo sich dieses Vitamin B einfach so wahnsinnig auszahlt. Also deswegen: keine Scheu, einfach überall anrufen, anklopfen, fragen, vielleicht mal einen Kaffee trinken gehen oder so, dann funktioniert das ganz gut.
Glaubt ihr, dass das auch digital gut geht oder dass man Präsenz braucht, um das aufzubauen?
Teils, teils. Ich glaube, es kommt darauf an. Ich glaube, für Birgit ist es vielleicht ein bisschen schwieriger, weil sie als Vorstandsreferentin von den Technikern vielleicht noch ein bisschen weiter weg ist, als ich das bin. Trotzdem glaube ich, es geht beides. Wir haben ja auch einen Kollegen gerade da, den ich heute das erste Mal sehe, mit dem wir bestimmt schon seit drei Jahren immer mal wieder zu tun haben.
Networking hat heute auf der ganzen Linie geklappt.
Auf jeden Fall.
Aber ich glaube auch, dass gerade dafür das Hybride wieder von Vorteil ist. Wenn man mal schnell eine Antwort braucht, dann ist es natürlich sehr viel einfacher, erst mal zum Hörer zu greifen. Und wenn man dann in Kontakt ist, kann man ja immer nochmal sagen, man versucht sich am Standort zu verabreden, zum Mittagessen, Kaffee oder was auch immer.
Wir hatten jetzt in unserer letzten Podcastfolge auch einen Kollegen aus Hannover zum Beispiel. Der ist ja auch nicht immer präsent.
Birgit, hast du noch eine Frage an Niels?
Ja, eine Frage hätte ich an dich. Wenn du jetzt, ich sag mal, so lange in einer anderen Abteilung gearbeitet hast und jetzt seit ein paar Jahren im Marketing bist: Wie würdest du die Unterschiede beschreiben? Also gar nicht mal, was gefällt dir besser oder was schlechter, aber wo ist vielleicht auch die Arbeitskultur anders oder was unterscheidet sich an der Art deines Jobs?
Das Rechenzentrum war und ist, glaube ich, auch heute noch sehr prozessbehaftet. Und das ist auch gut so, das muss so sein. Das ist, glaube ich, auch einer der Gründe, warum wir in der Technik sehr gute Qualität abliefern. Das wird auch immer wieder gemessen und ist auch die Benchmark von unserem Technikvorstand. Das macht es den Kollegen auch leichter, mit der Masse fertig zu werden. Wir haben eine Vielzahl von Verfahren und Services laufen. Das kriegt man so freihändig, glaube ich, nicht gewährleistet. Das ist bei uns im Vertrieb und speziell Marketing ein bisschen anders. Also wir haben viel längere Zeiträume, in denen wir uns bewegen können. Also wenn wir eine Marketingkampagne machen für einen Produktlaunch zum Beispiel: Wir wissen ja ganz genau, dass unsere Klientel sehr langwierige Entscheidungsprozesse hat. Also wenn man sich so eine Kommune vorstellt, also von dem ersten Interesse bis zu der politischen Entscheidung, bis zur Bereitstellung von Budget, bis dann wirklich ein Auftrag kommt, da gehen schnell mal anderthalb Jahre ins Land. Und für uns ist da die Challenge eher: Wie hält man diesen Zeitraum aus? Also wir messen natürlich auch die Dinge, die wir tun, und messen Seitenaufrufe auf Webseiten usw., aber das verteilt sich halt über eine wahnsinnig große Zeit. Und das ist auf der einen Seite ein Nachteil, weil man manchmal ein bisschen im Unklaren ist. Auf der anderen Seite hat man aber auch die Chance, wirklich Dinge mit dem Produktmanager in Ruhe zu durchdenken und in Ruhe aufzugleisen. Und ich glaube, das ist ein Vorteil, den man in der freien Wirtschaft so oft nicht hat. Was mich nochmal interessieren würde: Du hast im Vorgespräch gesagt, dass du aus der freien Wirtschaft kommst und hast eben erwähnt, dass du eigentlich aus der Sprachen-Ecke kommst. Was hat dich denn motiviert, zu Dataport zu kommen und dich auf diese Rolle zu bewerben?
Ich glaube auch, gerade was wir vorhin gesagt haben, auch mit den Unterschieden zwischen Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst – wobei man das ja auch nicht immer so klar teilen kann, weil ich finde, Dataport ist sehr unterschiedlich auch in der Arbeitskultur. Aber ich fand das, was mir erzählt wurde von Dataport, total klasse von der Arbeitskultur. Das hat von der Stellenausschreibung gepasst zu dem, was ich vorher gemacht hatte. Und ich hatte Lust auf eine Firma, wo ich mich auch wirklich über Jahre integrieren kann, wohlfühlen kann und mich entwickeln kann. Während Privatwirtschaft doch sehr oft einfach kurzfristiger ausgelegt ist.
Also das zeigen tatsächlich auch alle Podcastfolgen bisher, dass man hier wirklich gekommen ist, um zu bleiben. Also dass sich hier wirklich verschiedene Möglichkeiten auftun über die Jahre, sich weiterzuentwickeln. In der letzten Staffel hatte Nele so schön gesagt: Wenn sie an Dataport denkt, dann muss sie an den Jack Johnson Song "Better Together" denken. Was wäre so euer Satz? Wie würdet ihr Dataport jemand Externem beschreiben?
Es ist schwierig, weil wenn du alles zusammenfassen willst und unter einen eigenen Claim bringen willst, wird da, glaube ich, sehr schnell Bullshit-Bingo draus. Also ganz ehrlich. Wir nennen uns ja so halb offiziell "der Dienstleister aus dem Norden". Jetzt kann man darüber streiten, ob das in Bayern so gut ankommt oder nicht, aber ich glaube, das fasst es schon ganz gut zusammen. Also wir sind unheimlich breit aufgestellt, was unser Leistungsportfolio anbelangt, und decken eigentlich fast alles ab, was Verwaltung auch braucht. Und das ist das, was uns auszeichnet. Wir haben natürlich auch Mitbewerber, die dann Teilnischen bespielen, aber ich glaube, unsere Größe ist auch an der Stelle echt ein Wettbewerbsvorteil.
Das glaube ich ähnlich auch. Also dass unser Verbund etwas ganz Besonderes ist. Unsere Kunden sind gleichzeitig unsere Träger, unsere Auftraggeber. Und dass diese Kombination sich auch auf die tägliche Arbeit des Einzelnen sehr positiv und sehr stark auswirkt.
Ja, dann sage ich vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, uns mitzunehmen. Ich habe für mich auch nochmal ganz viel mitgenommen, die verschiedenen Perspektiven auch nochmal zu erleben. Und genau, ich fasse zum Schluss nochmal zusammen, was ich gelernt habe:
Ich habe gelernt, dass Marketing viel mehr als Werbung ist. Es beschreibt die Haltung einer Organisation und wird durch jeden einzelnen Mitarbeitenden mitgestaltet. Ich habe gelernt, dass Führung für Entfaltung steht. Ich habe gelernt, dass Netzwerken ein Door-Opener ist und man keine Scheu haben darf, auf die anderen zuzugehen. Ich habe gelernt, dass man Dataport nicht mit einem Satz beschreiben kann, aber dass wir mit unserem Portfolio und unseren Trägern absolut einmalig sind und sich immer wieder zeigt: Hier bist du gekommen, um zu bleiben, wenn du Lust hast, dich ein Leben lang zu entwickeln.
Das war COUCH CAREER – berufliche Geschichten vom Sofa. Teilt doch mal in den Kommentaren euer Highlight oder was euch besonders interessiert hat. Wenn dir die Folge gefallen hat, dann sei auch beim nächsten Mal wieder dabei. Und wer weiß, vielleicht sitzt hier schon dein neuer Job.
Lust auf mehr?
Dann freu dich auf weitere Folgen voller spannender Einblicke, ehrlicher Gespräche und authentischer Dataport-Stories. Abonniere jetzt unseren Spotify-Kanal, um keine Episode von COUCH CAREER zu verpassen – und bleib immer nah dran an den Menschen, Projekten und Ideen, die Dataport bewegen.
