Nachhaltigkeit bei Dataport

IT-Technologien verbrauchen Ressourcen. Die Digitalisierung schafft jedoch auch neue Möglichkeiten, die Umwelt zu schonen und nachhaltig zu wirtschaften. Das tun wir. Ökonomisch, ökologisch und sozial. Für unsere Kund*innen, in unserem eigenen Unternehmen und mit unseren Zulieferbetrieben.

Illustrierter Baum in technischer Anmutung

Wir leben Nachhaltigkeit. Täglich. Unser hochmodernes Rechenzentrum arbeitet besonders energieeffizient. Wir achten auf eine hohe Auslastung und schaffen sinnvolle Synergien. Das schont die Ressourcen genauso wie es unser nachhaltiger IT-Kreislauf tut. Und wir wollen noch besser werden. Wir tauschen uns mit anderen IT-Dienstleistern aus. In bundesweiten Netzwerken. Machen uns für Umweltthemen stark und für gute Sozialstandards. Von der Herstellung über eine möglichst langfristige Nutzung bis zur Entsorgung der Technik. Immer wieder schauen wir auf unsere eigenen Prozesse. Ändern viele kleine Dinge im Alltag, um noch umweltschonender zu arbeiten. Mit Videokonferenzen statt Dienstfahrten. Mit Elektromobilität, umweltfreundlichen Druckern und Recyclingpapier.

 

Über10.000von Dataport gespendete Computer, Notebooks und Monitore 2019.
5,5Jahre durchschnittliche Einsatzzeit eines PCs.

Wir gestalten Prozesse nachhaltig

Wir nutzen IT ressourcenschonend. Führen Technik und Prozesse effizient zusammen. Als zentrale Beschaffungsstelle und mit unserem zentralen Rechenzentrum schaffen wir Synergien für unsere Träger. Wir fördern Kooperationen. Unsere Infrastrukturen werden von vielen gemeinsam genutzt und ausgelastet. 96 Prozent der über 600 Verwaltungsverfahren betreiben wir auf virtuellen Infrastrukturen. Wir setzen auf skalierbare Technologien, um IT-Services bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen. Das spart wertvolle Ressourcen und Energie.

Energieeffizientes Rechenzentrum

Unser Rechenzentrum Twin Data Center ist leistungsfähig, flexibel, sicher und nachhaltig. Es wird nur mit regenerativen Energien betrieben. Durch den Einsatz modernster IT und intelligenter Gebäudeinfrastruktur haben wir die Energieeffizienz verbessert.  Wir setzen als erstes deutsches Rechenzentrum das innovative Coolwall-Verfahren ein. In einem System von Wärme- und Kaltzonen gelangt kalte Luft gezielt zu den Servern. Luft und Kühlwasser müssen weniger stark abgekühlt werden als bei klassischen Rechenzentren. Mit der Abwärme beheizen wir unsere Büros und eine Turnhalle. Durch die kombinierte Klimatisierung erreicht unser Twin Data Center einen Power-Usage-Effectiveness-Wert von 1,3 PUE. Damit ist es deutlich energieeffizienter als der Durchschnitt deutscher Rechenzentren (1,8 PUE). Der PUE-Wert setzt die insgesamt in einem Rechenzentrum verbrauchte Energie ins Verhältnis zu der Energieaufnahme der IT-Infrastruktur.


Nachhaltiger IT-Kreislauf

Dataport entwickelt solide IT-Lösungen. Sorgt langfristig für Investitions-Sicherheit. Und reizt den Lebenszyklus von Hardware-Komponenten aus. Schon bei der Beschaffung achten wir auf verschiedene ökologische Kriterien. Berechnen Betriebs- und Energiekosten. Prüfen Material-Eigenschaften und denken an eine umweltschonende Entsorgung.

Mit Wartung und Reparaturen erreichen wir eine längere Nutzungsdauer. Für PCs durchschnittlich fünfeinhalb Jahre. Ein Großteil der funktionstüchtigen ausgedienten Geräte bereiten wir auf. Spenden sie zum größten Teil an Schulen oder gemeinnützige Organisationen. Oder geben sie in den Wiederverkauf.

Ökologische Kriterien bei der IT-Beschaffung

  • steigende gesetzliche Vorgaben zur Energieeffizienz von Computern, zur umweltverträglichen Entsorgung von Elektro- und Elektronik-Altgeräten, sowie zum Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz
  • Gesamtbetriebskosten inkl. Energiekosten der Verbrauchsmaterialien
  • Zertifikate und Gütezeichen wie EnergyStar, EPEAT Gold, Blauer Engel, TCO certified
  • umweltrelevante Materialien und Werkstoffvielfalt
  • umweltschonende Verpackung, Reparatur, Power-Management und Entsorgung
Menschen, die glücklich zusammen arbeiten

Sozialstandards einhalten

Gute Arbeitsbedingungen sind uns sehr wichtig. Für unsere eigenen Mitarbeiter*innen. Und für die Menschen, die die von uns eingesetzten Geräte und Systeme herstellen. Oder die Rohstoffe dafür gewinnen. Wir machen uns stark für die Einhaltung von Sozialstandards. Bei relevanten Vergaben müssen Bieter*innen seit 2012 auch ein soziales Konzept vorlegen. Erklären, wie sie die ILO-Kernarbeitsnormen selbst und bei ihren Lieferant*innen bestmöglich gewährleisten und prüfen. Wir sind uns bewusst: Der IT-Markt ist mit hunderten Zulieferbetrieben für einen Laptop komplex. Der Nachweis entlang der gesamten Lieferkette eine Herausforderung.

Aber wir können uns auch freuen. Immer mehr IT-Unternehmen verpflichten sich selbst dazu, Arbeits- und Sozialstandards einzuhalten. Und lassen sich durch Initiativen wie die Responsible Business Alliance RBA oder das Gütezeichen TCO certified prüfen. Darauf achten wir und sprechen regelmäßig mit unseren Vertragspartner*innen und Hersteller*innen. Anlassbezogen, aber mindestens alle sechs Monate. Die Arbeitsbedingungen außereuropäischer Produktions-Standorte wollen wir zukünftig strenger kontrollieren. Dafür prüfen wir gerade die Zusammenarbeit mit entsprechenden Monitoring-Gesellschaften.