E-Government-Monitor 2020: Online-Dienste der Verwaltung sind stärker gefragt

Eine Frau hilft einem älteren Mann beim Online-Banking

2020 haben erstmals mehr als die Hälfte der Onlinerinnen und Onliner in Deutschland digitale Dienste der Verwaltung genutzt (54 Prozent; 2019: 48 Prozent). Zum Vergleich: In Österreich nutzen 72 Prozent, in der Schweiz 62 Prozent Online-Dienste der Verwaltung. Das sind zentrale Ergebnisse der Studie „E-Government-Monitor 2020“, herausgegeben von der Initiative D21 und der Technischen Universität München. Dataport ist Partner der Studie.

Die Studie erfasst jährlich, wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz E-Government-Angebote genutzt werden. In diesem Jahr wollten die Studienautoren auch wissen, ob Bürgerinnen und Bürger aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie Online-Dienste der Verwaltung häufiger oder sogar erstmals in Anspruch genommen haben. Das Ergebnis: Obwohl die Öffnungszeiten von Ämtern zeitweilig eingeschränkt waren, führte dies nur selten dazu, dass Bürger auf Online-Angebote auswichen. Die meisten von ihnen verzichteten darauf, Behördenangelegenheiten zu erledigen.

Laut der Studie stieg allerdings während der Corona-Pandemie die Offenheit gegenüber digitaler Verwaltung: In Deutschland können sich nun drei von vier Onlinern (75 Prozent) vorstellen, künftig häufiger Online-Angebote der Verwaltung zu nutzen.

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