Europaweite E-Rechnungen: Dataport übernimmt Betrieb für Peppol-Server

Eine Karte mit Flaggen europäischer Staaten

Dataport hat den Betrieb für einen von bundesweit drei öffentlichen Peppol-Servern aufgenommen. Mit Peppol (Pan-European Public Procurement Online) können Vergaben, Beschaffungen und Rechnungen länderübergreifend online abgewickelt werden. Die Daten dafür werden fortan im hochsicheren Twin Data Center von Dataport verarbeitet. Alle drei Server werden von öffentlichen IT-Dienstleistern betrieben – neben Dataport vom ITZ-Bund und dem Landesbetrieb Daten und Information Rheinland-Pfalz.   

Öffentliche Verwaltungen und Unternehmen nutzen Peppol als Kanal, um damit zum Beispiel E-Rechnungen online versenden und empfangen zu können. Damit Rechnungssteller und Empfänger Peppol nutzen können, müssen sie sich einem sogenannten Access Point anschließen. Die Access Points kommunizieren miteinander und bilden so die Verbindung zwischen Sendern und Empfängern. Im Unterschied zu Dataport und dem ITZ-Bund dient der Peppol-Accesspoint des Landesbetriebes Daten und Information in Rheinland-Pfalz ausschließlich dem Versand und der Entgegennahme von PEPPOL-Nachrichten für staatliche und kommunale Verwaltungen in Rheinland-Pfalz. Die Mitnutzung des Accesspoint für privatwirtschaftliche Unternehmen oder Behörden außerhalb von Rheinland-Pfalz wird nicht angeboten.

Mit Peppol sollen grenzüberschreitende, elektronische öffentliche Vergabeverfahren, Beschaffungsvorgänge und die Rechnungstellung schneller und effizienter abgewickelt werden. Peppol wird mittlerweile weltweit genutzt. In Europa ist das Verfahren zum Beispiel in Dänemark, Frankreich, Österreich, Norwegen, den Niederlanden und Italien im Einsatz.

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