Forschungsprojekt ErWIn zum Transfer von Lerninhalten gestartet

Zwei Computer tauschen Dateien aus.

ErWIn steht für „Erprobung und Weiterentwicklung von Interoperabilität und Portabilität etablierter Lehr- und Lernmanagement-Systeme im Zuge eines nationalen Bildungsraumes“. Ziel des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsprojekts ist das Vermindern von bislang bestehenden, erheblichen Lock-in-Effekten bei der Nutzung verschiedener Schul-Clouds und Lernmanagement-Systeme. Insgesamt stehen maximal zehn Millionen Euro zur Verfügung, um die wechselseitige Durchgängigkeit zwischen verschiedenen Systemen weiterzuentwickeln.

Die Kolleg*innen bei Dataport werden im auf fünf Jahre angelegten Forschungsprojekt daran arbeiten, dass Bildungseinrichtungen und Lehrende bei einem Systemwechsel Inhalte und Strukturen einfach übertragen können. Ebenso sollen Lernende ihre Ergebnisse als „Wissensarchiv“ oder „Portfolio“ in das System einer anderen Bildungseinrichtung mitnehmen können. Der Austausch digitaler Unterrichtskonzepte zwischen Lehrkräften sowie in der Lehrerbildung soll über verschiedene Systeme hinweg vereinfacht werden. Im Projekt ErWIn erarbeitet und erprobt Dataport Lösungen für diese Themenbereiche. Dies geschieht ausgehend von und im Rahmen der Weiterentwicklung der Lernumgebung dBildungscloud (vormals: HPI Schul-Cloud) und mit zunächst circa 350 bundesweit verteilten Schulen, die dBildungscloud derzeit bereits nutzen.

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