Gaia-X: Bundesnetzagentur fördert Projekt zur Integration von Phoenix

Logo des Projekts Gaia-X mit weißem Datenbaum auf blauem Grund

Der von Dataport im Projekt Phoenix entwickelte Open-Source-Arbeitsplatz soll Bestandteil der europäischen Dateninfrastruktur Gaia-X werden. Die Bundesnetzagentur hat das Projekt POSSIBLE, das Phoenix für Gaia-X kompatibel machen will, in die engere Auswahl zur Förderung innovativer IT-Projekte für Gaia-X genommen. Das Projekt wird von einem Konsortium umgesetzt, an dem neben Dataport Bechtle, Univention, IONOS, Unternehmen der Scheer Holding sowie Fraunhofer FOKUS beteiligt sind.

Ziel von POSSIBLE ist es, einen digital souveränen Umgang mit Daten und Prozessen in Gaia-X zu ermöglichen. Basis dafür bildet das von Dataport ins Leben gerufene Projekt Phoenix, in dem Dataport mit Partnern eine Open-Source-Alternative zu Office Lösungen für die öffentliche Hand entwickelt. Phoenix integriert Tools für die Kommunikation per Video, Chat und Mail, Filesharing, kollaboratives Bearbeiten von Dokumenten und ein einheitliches Benutzermanagement in einem Web-Arbeitsplatz. 

Die Bundesnetzagentur hat insgesamt 16 Projekte ausgewählt, die bis Ende Juli Förderanträge stellen können. Elf dieser Projekte – darunter auch POSSIBLE – sollen noch in diesem Jahr mit insgesamt 122 Millionen Euro gefördert werden. POSSIBLE steht für "Phoenix open software stack for interoperable engagement in dataspaces”.

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