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Mecklenburg-Vorpommern: Dataport migriert erfolgreich zentrale Fachverfahren der Justiz

Die Justiz von Mecklenburg-Vorpommern hat einen weiteren Meilenstein im Verfahrensbetrieb bei Dataport erreicht. Die drei Fachverfahren MESTA (Staatsanwaltschaften), forumSTAR (ordentliche Gerichtsbarkeit) und EUREKA-Fach (Fachgerichte) sowie das E-Akten-System eIP/Alfresco und die Kommunikationsplattform eKP sind erfolgreich in das Data Center Justiz (DCJ) von Dataport migriert worden.

Rund 400 Mitarbeiter*innen der Staatsanwaltschaft als auch 1.700 Richter*innen, Justizangestellte, Rechtspfleger und Wachleute arbeiten mit den genannten IT-Lösungen. Die Systemumstellung betrifft die ordentliche Gerichtsbarkeit (Oberlandesgerichte, Landgerichte und Amtsgerichte), die 13 Fachgerichte (Sozialgerichte, Arbeitsgerichte, Verwaltungsgerichte), als auch die insgesamt vier Staatsanwaltschaften (inklusive Generalstaatsanwaltschaft).

Zusätzlich zur Migration, bei der insgesamt rund 80 Millionen Dateien ins DCJ überführt wurden, wurden die Postfächer und das Scannen erfolgreich umgestellt sowie drei Schnittstellen zum Kassensystem, zum Kraftfahrtbundesamt und zum Vollstreckungsportal neu angebunden, die ab sofort auf die Fachanwendung der ordentlichen Gerichtsbarkeit „forumSTAR“ zugreifen können. 

Mecklenburg-Vorpommern überführt seit Mai 2025 diverse Justizfachverfahren und die eAkte ins Data Center Justiz. Zur länderübergreifenden Justiz-Kooperation gehören außerdem Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt, die ebenfalls Trägerländer von Dataport sind. 

Mit dem Umzug ins Data Center Justiz will Mecklenburg-Vorpommern die Synergien einer zentralisierten IT-Infrastruktur nutzen. Durch die Konsolidierung der IT-Infrastruktur im Justiz-Verbund können Kosten gesenkt und Ressourcen gebündelt werden. Außerdem bietet das DCJ hohe Sicherheitsstandards, da es ein mehrfach gesicherter Bereich innerhalb des BSI-zertifizierten Rechenzentrums von Dataport ist. 

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News-Redaktion