Diversity Management: Vielfalt verschafft echten Wettbewerbsvorteil

Wir bei Dataport wissen, dass Diversity einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt und zur Zukunftsfähigkeit leistet. Deshalb betrachten wir unsere Diversity-Strategie nicht isoliert, sondern haben sie fest in unsere wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ziele integriert. Vielfalt ist für Dataport entscheidend, weil wir digitale Produkte für die Gesellschaft entwickeln. Nur durch unterschiedliche Perspektiven können wir die vielfältigen Bedarfe unserer Nutzerinnen und Nutzer erkennen und berücksichtigen.
Als Anstalt des öffentlichen Rechts tragen wir eine besondere Verantwortung, Vielfalt und demokratische Werte zu stärken. Wir übernehmen diese Verantwortung und zeigen Haltung. Wir stehen mitten in der Gesellschaft mit ihrer ganzen Vielfalt. Deshalb ist es unser Anspruch, diese Vielfalt in unserem Unternehmen widerzuspiegeln und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem sich Menschen mit ihrer Persönlichkeit und Identität einbringen können. So können sie ihre Potenziale voll entfalten – und gemeinsam mit uns den digitalen Wandel der Gesellschaft aktiv gestalten.
Vielfalt ist kein Selbstzweck. Unterschiedliche Perspektiven machen uns innovativer, unsere Teams resilienter und unsere Produkte passgenauer für die Bedürfnisse der Gesellschaft. Unsere Erfahrungen zeigen: Wenn wir Diversity leben, gewinnen wir alle – als Organisation, als Mitarbeitende und als Gesellschaft.
Dr. Johann Bizer
Vorstandsvorsitzender von Dataport

Unsere Diversity-Strategie hat viele Facetten. Wir konzentrieren uns auf sechs Dimensionen, die Identität und Verhalten von Menschen bestimmen: Geschlecht, soziale Herkunft und ethnische Zugehörigkeit, Religion und Weltanschauung, körperliche und geistige Fähigkeit, Lebensalter, sexuelle Orientierung.
Diese Themen gehen wir systematisch mit unserer Diversity-Strategie an. Bis 2027 stehen insbesondere die Dimensionen Geschlecht und Lebensalter sowie das Querschnittsthema Inklusion im Fokus. Wir beschäftigen uns intensiv mit Fragen wie:
Ein Beispiel: Dataport stellt schon seit vielen Jahren Frauenförderpläne mit messbaren Zielen auf. So lag der Frauenanteil im Jahr 2025 bei 31 Prozent. Bis 2028 wollen wir den Frauenanteil auf 35 Prozent steigern. Der Anteil weiblicher Führungskräfte soll von 33 auf 40 Prozent erhöht werden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist dabei ein zentrales Thema. Deshalb setzen wir unter anderem auf Führungskräfte-Tandems und auf ein Mentoring-Programm für Frauen.
Auch bei den Arbeitsbedingungen setzen wir auf klare Regeln: Bei uns gilt das Prinzip „Gleiches Geld für gleiche Arbeit“ – einen Gender Pay Gap gibt es nicht. Ergänzend sorgen Handlungsrichtlinien und Leitlinien für einen verbindlichen Schutz vor Diskriminierung und Mobbing.
Unsere hauptamtliche Diversity-Managerin Inga Wachtmann setzt die Diversity-Strategie um, bündelt und koordiniert die Aktivitäten und verankert sie in der Organisation. Unterstützt wird sie dabei durch viele Bereiche – von Gesundheit über Kultur bis hin zum Personalmanagement.
Unternehmen mit hoher Diversität arbeiten innovativer, treffen bessere Entscheidungen und agieren wirtschaftlich erfolgreicher.
Inga Wachtmann
Diversity-Managerin bei Dataport

Dataport engagiert sich mit zahlreichen Maßnahmen für mehr Chancengleichheit und geht dabei in vielen Bereichen über Standardlösungen hinaus.
Wir bauen gezielt Netzwerke auf, um den Austausch zu fördern, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Ideen für Verbesserungen einzubringen. Sie geben Mitarbeitenden eine Stimme, ermöglichen gegenseitige Unterstützung und tragen zu einem inklusiven Arbeitsumfeld bei. Aktuell unterstützen wir folgende Netzwerke:

Dataport steht für digitale Produkte, die barrierearm, inklusiv und für alle Nutzer*innen zugänglich sind. Als IT-Dienstleister für den öffentlichen Sektor entwickeln wir digitale Lösungen mit dem Anspruch, sie für alle Menschen zugänglich zu machen. Unterschiedliche Bedarfe werden dabei von Beginn an berücksichtigt – von der Entwicklung über das Design bis hin zum Betrieb.
Unsere Services und Portale, wie das Hamburg Serviceportal oder das Serviceportal Schleswig-Holstein, werden nach den Vorgaben der Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) umgesetzt. Ergänzend setzen wir auf nutzerzentrierte Entwicklung: Projekte wie KERN zeigen, wie Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit systematisch miteinander verbunden werden.