Onlinezugangsgesetz: Wohngeld online beantragen startet in Schleswig-Holstein

Ein hoher Wohnblock in einem sozialen Brennpunkt

In Schleswig-Holstein können Bürger ab sofort Wohngeld bequem online von zuhause aus beantragen. Digitalisierungsminister Jan Philipp Albrecht und der für den Bereich Wohnen zuständige Innenminister Hans-Joachim Grote schalteten das Pilotverfahren „Online-Wohngeldantrag" heute im Kieler Rathaus frei.

Der im Rahmen der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) entwickelte Onlinedienst wird zunächst in den sechs Städten Kiel, Flensburg, Lübeck, Neumünster, Pinneberg und Reinbek als Pilot ausgerollt. Das Land Schleswig-Holstein hatte die Entwicklung der ersten zwei Stufen des Onlinedienstes bei Dataport beauftragt. In den nächsten Monaten wollen weitere Bundesländer den Onlinedienst übernehmen. Die Erweiterung auf Pilotkommunen in Nordrhein-Westfalen beginnt im Januar 2020.

Den neu entwickelten Onlinedienst stellt Dataport auf der Digitalisierungsplattform OSI (Online Service Infrastruktur) mit dem Mandanten für Schleswig-Holstein bereit. Die Zielversion für den Onlinedienst Wohngeld hatte das Digitalisierungslabor Wohngeld des IT-Planungsrats im Jahr 2018 erarbeitet. Schleswig-Holstein hat die Entwicklung der ersten zwei Stufen aus eigenen Mitteln bei Dataport beauftragt. Mit dieser Umsetzung kann der Wohngelderstantrag gestellt werden, noch ohne Anbindung an ein Fachverfahren.

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