Schleswig-Holstein: Museum macht Geschichte des jüdischen Lebens digital erlebbar

Screenshot mit einem Blick in die dreidimensionale Ausstellung

Ein Teil der Geschichte der Jüdinnen und Juden in Schleswig-Holstein ist ab sofort vom heimischen Computer aus digital erlebbar. Dirk Schrödter, Chef der Staatskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, stellte die von Dataport dreidimensional gescannte Sonderausstellung „Gerettet, aber nicht befreit“ des Jüdischen Museums in Rendsburg heute im Rahmen der Landespressekonferenz vor.

Auf seiner Homepage präsentiert das Jüdische Museum die aktuelle Sonderausstellung, die in persönlichen Geschichten das Leben jüdischer Menschen in Schleswig-Holstein nach Kriegsende erzählt. Nachempfunden ist die 3D-Tour einem Vor-Ort-Besuch im Museum, das sich in der ältesten erhaltenen Synagoge Schleswig-Holsteins befindet. So führt der virtuelle Rundgang vom Eingang mit dem historischen Gebetssaal über den Innenhof bis in die Räume mit der Sonderausstellung.

Im Fachteam Kultur von Dataport arbeiten unter anderem Kulturwissenschaftler an der Entwicklung neuer Angebote für den Kultursektor. Die fachliche Perspektive des Teams spielt bei der Kooperation mit den Kultureinrichtungen eine entscheidende Rolle. 

Hintergrund: Das Museum in Rendsburg gehört zu den ersten Jüdischen Museen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland gegründet wurden. Das Jüdische Museum ist das Einzige nördlich von Berlin. Es gewährt Einblick in die Geschichte der Juden in Schleswig-Holstein, in die jüdische Religion und Identität. Auch Feste und Feiern in jüdischer Tradition spielen eine wichtige Rolle. Darüber hinaus zeigt das Haus Werke ausgewählter jüdischer Künstler.

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