News

Studie öffentliche Verwaltungen: Zwei Drittel auf internationale IT-Anbieter angewiesen

Starke öffentliche IT-Dienstleister schaffen echte Unabhängigkeit. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie „Souveränitätsbarometer Öffentliche IT“, die jetzt von der Beratungsagentur next:public veröffentlicht wurde. In der Studie wurde erstmals systematisch die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung in Deutschland analysiert. Die Erhebung verdeutlicht: Die Verwaltungen sind stark von internationalen IT-Anbietern abhängig. Dataport hat als Partner aktiv an der Studie mitgewirkt.

In zentralen Bereichen ist die digitale Souveränität der öffentlichen Verwaltung aktuell nicht gegeben. So sind 65 Prozent der befragten Verwaltungen stark oder sehr stark von internationalen (außereuropäischen) IT-Anbietern abhängig. Wechselmöglichkeiten sind durch technische Komplexität, fehlende Alternativen und hohe Kosten stark eingeschränkt. Insbesondere Standardsoftware und Betriebssysteme sind die größten Faktoren für die Abhängigkeit.

Weitere Ergebnisse der Studie: Derzeit können mehr als 40 Prozent der Verwaltungen nur einen kleinen Teil ihrer Fachverfahren und Plattformdienste selbst anpassen oder weiterentwickeln. Fehlende Kompetenzen, Ressourcen und technische Abhängigkeiten machen viele Systeme zu geschlossenen Black Boxes. Die Fähigkeit, IT strategisch zu steuern, wird damit zum zentralen Engpass – und zum entscheidenden Hebel für zukünftige Unabhängigkeit. Dataport setzt sich als starker öffentlicher IT-Dienstleister aktiv für mehr digitale Souveränität und Unabhängigkeit der öffentlichen Verwaltung ein.

Die ganze Studie inklusive des Downloadlinks finden Sie hier

zur Übersicht
News-Redaktion