Wohngeld: Dataport führt in Kommunen neue Software ein

Hochhaus

In Schleswig-Holstein hat Dataport die ersten Kommunen mit der Wohngeldsoftware LÄMMkom LISSA ausgestattet, darunter die Landeshauptstadt Kiel. Bis Jahresende wird Dataport bei rund 60 Kommunen im Land die Software einführen.

Die neue Software wird die Arbeit der Sachbearbeiter*innen erleichtern. Sie unterstützt bei der Aufnahme der Antragsdaten und der Fallbearbeitung, verwaltet Dokumente und Termine, berechnet die Leistungen und erzeugt auf Knopfdruck Dokumente und Bescheide sowie Statistiken.

Für einen Teil der 60 Kommunen betreibt Dataport die Software in seinem Twin Data Center und übernimmt den fachlichen Support, schult außerdem die Mitarbeiter*innen in den Wohngeldstellen bei der Einführung der Software. Außerdem soll der für die Bürger*innen bereitgestellte Onlinedienst Wohngeld online an die Software LÄMMkom LISSA angebunden werden. Die anderen Kommunen im Land – rund 70 – betreiben die Software in Eigenverantwortung oder nutzen eine andere Fachanwendung.

Somit unterstützt Dataport knapp die Hälfte aller schleswig-holsteinischen Wohngeldstellen bei der Ablösung des Vorgängerverfahrens Prosoz/W. Das Unternehmen Prosoz Herten hatte sich aus technischen und wirtschaftlichen Gründen dazu entschieden, die Weiterentwicklung und Pflege seines Fachverfahrens Prosoz/W zum 30. Juni 2020 einzustellen. Der Support und Betrieb durch Dataport zum Vorgängerverfahren läuft noch bis Ende 2021.

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