Mobilität der Zukunft: Rendsburg und dataport.kommunal vereinbaren neues Zentrum für Digitalisierung

Am heutigen Mittwoch unterzeichneten Vertreter*innen der Region Rendsburg eine Absichtserklärung zum Aufbau eines Zentrums für Digitalisierung (Digital Hub). Ziel des Digital Hubs ist es, digitale Innovationen und übergreifende Netzwerke aus Verwaltung, Wirtschaft und Bürgergesellschaft zu fördern sowie die Attraktivität der Kommune zu steigern. Dabei wird sich der Digital Hub in Rendsburg und die Zusammenarbeit mit dataport.kommunal auf das Schwerpunktthema „Mobilität der Zukunft“ konzentrieren.

In ländlichen, dünn besiedelten Regionen stellt die Mobilität eine Herausforderung dar. Digitale nutzerzentrierte Angebote in diesem Bereich bieten darauf eine Antwort und leisten einen Beitrag zu erhöhter Lebensqualität. Damit legt die Region einen wichtigen Grundstein für eine zukunftsgerichtete Mobilitätsstrategie. Beteiligt an der Unterzeichnung waren Vertreter*innen der Städte Rendsburg und Büdelsdorf, der Gemeinde Fockbek, der Ämter Eiderkanal, Hüttener Berge und Jevenstedt, der Entwicklungsagentur für den Lebens- und Wirtschaftsraum Rendsburg und dataport.kommunal.

Dr. Ingmar Soll: „Wir sind sehr glücklich, dass wir die Expertise kompetenter Akteure in Rendsburg zusammenführen können. Dataport.kommunal wird das Know-how seiner Mitarbeiter*innen sowie seinen breiten Erfahrungsschatz in der Digitalisierung der Kommunen sehr gern und umfassend in das Digital Hub in Rendsburg einbringen. Durch die Schwerpunktsetzung Mobilität soll in Rendsburg aufgezeigt werden, wie die Verkehrswende auch im ländlichen Raum gelingen kann.“

Es wird einer von insgesamt fünf Digital Hubs im Bundesland Schleswig-Holstein, die in verschiedenen Landkreisen entstehen. Alle Digitalisierungszentren werden von dataport.kommunal initiiert, getragen und betrieben. Der IT-Dienstleister steht auch für den technischen Support vor Ort zur Verfügung. Für den Rendsburger Digital Hub sind zunächst fünf Arbeitsplätze für Mitarbeiter*innen von Dataport eingeplant. Der IT-Dienstleister plant zudem Workshops und Schulungen zu Mobilitätsangeboten. Auch in Bezug auf Fördermittel, die für kommunale Digitalisierungsvorhaben zur Verfügung stehen, wird dataport.kommunal vor Ort beraten.

Die Hubs fokussieren sich jeweils auf unterschiedliche Themenschwerpunkte. Um von den jeweiligen Erfahrungen zu profitieren und Informationen auszutauschen, werden sie untereinander vernetzt. Als Orte vielfältiger Nutzungsmöglichkeiten orientieren sich die Digital Hubs an den Bedarfen der Bürger*innen vor Ort. So bieten die Digital Hubs etwa die Möglichkeit der Durchführung von Veranstaltungen, Schulungen und Co-Working sowie Förder- und Gründungsberatung. Nicht zuletzt zeigen die integrierten digitalen Showrooms Bürger*innen die Möglichkeiten der Digitalisierung auf. Darüber hinaus wird es Kooperationen mit diversen Organisationen geben, beispielsweise dem InnovationLab SH und Hochschulen aus Schleswig-Holstein sowie Partnerschaften mit dem Silicon Valley. Durch sie sollen innovative Technologien und Digitalstrategien gefördert werden.

Die Unterzeichnenden vereinbarten, den Fortschritt und Erfolg ihrer Aktivitäten jährlich zu evaluieren.

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Mitarbeiterfoto von Karen Hoffmann
Stellvertretende Pressesprecherin
Karen Hoffmann