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Schleswig-Holstein nutzt LLMoin-Variante für Pilotprojekt
Das Land Schleswig-Holstein hat im März den Einsatz einer LLMoin-Variante gestartet. Rund 1.000 Mitarbeiter*innen aus mehreren Ministerien sowie aus dem Zentralen IT-Management der Landesregierung Schleswig-Holsteins (ZIT) nutzen künftig LLMoin im Rahmen eines Pilotprojekts. Der ursprünglich von und mit Dataport für die Freie und Hansestadt Hamburg entwickelte KI-Assistent entlastet die Mitarbeitenden in der Verwaltung bei Alltagsaufgaben und formuliert Texte, wertet Dokumente aus und strukturiert Informationen.
Schleswig-Holstein nutzt erstmals eine von Dataport entwickelte Produktversion von LLMoin und setzt damit verstärkt auf digitale Souveränität: Statt des proprietären Sprachmodells GPT-4.1 kommt das leistungsfähige Open-Weight-Sprachmodell GPT-OSS-120B zum Einsatz. Der Betrieb erfolgt in der europäischen Infrastruktur des deutschen Cloud-Anbieters IONOS.
Voraussichtlich ab dem Sommer 2026 wird Dataport die LLMoin-Variante für Schleswig-Holstein vollständig on premise auf der data[port]ai-Plattform im eigenen Rechenzentrum betreiben. Damit liegt der Betrieb des KI-Assistenten künftig vollständig in den Händen von Dataport und Schleswig-Holstein – ohne Abhängigkeit von externen Cloud-Diensten. Dazu Thomas Brandmann, Leiter von data[port]ai: „Wir freuen uns, dass die Beschäftigten des Landes Schleswig-Holstein nun KI im Arbeitsalltag einsetzen können. Dass wir LLMoin erstmals für einen Kunden mit einem souverän betriebenem Sprachmodell anbieten können, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu digitaler Souveränität.“
