Arbeiten bei Dataport

Diversität ist essenziell: Sie fördert Innovationen, verbessert Entscheidungen und steigert die Zufriedenheit in Teams. Als öffentlich-rechtliche Institution steht Dataport in besonderer Verantwortung, die Grundwerte des demokratischen Miteinanders – Gleichheit, Gerechtigkeit und Teilhabe – aktiv zu fördern und sichtbar zu machen. Dies geschieht unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion oder sozialem Hintergrund. Diversity-Managerin Inga Wachtmann managt Vielfalt und Inclusion * bei Dataport. Im Interview betont sie die Notwendigkeit von Diversity Management.
Mensch sein! Jeder von uns vereint eine bunte Vielfalt in sich: Wir sind unterschiedlichen Alters, sind gesund oder leben mit Beeinträchtigungen, identifizieren uns mit einem Geschlecht – oder auch nicht. Wir führen verschiedene Partnerschaften, sind religiös oder nicht, haben unterschiedliche Weltanschauungen und vielfältige kulturelle Wurzeln. Diese Mischung macht uns einzigartig – als Individuen und als Gemeinschaft.
Diversity macht Vielfalt anhand von sieben Dimensionen sichtbar: Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, kultureller und ethnischer Hintergrund, Lebensalter, Glaube und Weltanschauung, Behinderung sowie Neurodiversität. In diese Merkmale werden wir hineingeboren – sie sind nicht das Ergebnis eigener Entscheidungen oder unserer Sozialisation. Diversity hinterfragt den Umgang mit Vielfalt in unserer Gesellschaft, da sie erkannt hat, dass Vielfalt im Arbeitsleben ein entscheidender Erfolgsfaktor ist.
Diversity ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Sie fördert Innovationen, verbessert Entscheidungen – auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden ist höher in diversen Teams. Angesichts von Fachkräftemangel, demografischem Wandel und neuen Arbeitsformen zeigt sich, wie wichtig Vielfalt für die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens ist. Diversity Management hilft, auch mit begrenzten Ressourcen leistungsfähig und flexibel auf gesellschaftliche Veränderungen und globale Entwicklungen zu reagieren.
Vielfalt verschafft uns also einen echten Wettbewerbsvorteil, denn unterschiedliche Perspektiven führen zu besseren Entscheidungen, mehr Kreativität und effektiveren Lösungen. Zudem macht uns gelebte Diversität als Arbeitgeber attraktiver. Insbesondere für junge Talente, internationale Fachkräfte und bisher unterrepräsentierte Gruppen. Wer Vielfalt, Fairness und Inklusion glaubwürdig lebt, gewinnt leichter neue Mitarbeitende und stärkt die Motivation und Bindung bestehender Teams, da sich alle respektiert und eingebunden fühlen.

Bei Dataport gibt es bereits seit vielen Jahren eine breite Palette an Maßnahmen und Angeboten rund um Vielfalt, Gleichstellung und Inclusion – von Netzwerken wie dem Frauennetzwerk und der Queer-Community über flexible Arbeitszeitmodelle und den Frauenförderplan bis hin zu Programmen wie der Flexi-Rente für angehende Rentner*innen. Im Bereich Inclusion bieten wir zudem Schulungen zu unbewussten Vorurteilen und diskriminierungsfreier Kommunikation an.
In diesem Jahr stehen insbesondere altersgerechtes Arbeiten und Frauenförderung im Fokus. Dafür kommen neue Initiativen hinzu, etwa ein Netzwerk für Mitarbeitende 50+ und ein Mentoring-Angebot für Frauen in Führung. Alle Bausteine zusammen bilden das Fundament einer inklusiven Arbeitskultur, die Individualität fördert und Vielfalt stärkt.
Für Dataport wünsche ich mir, dass wir Vielfalt weiterhin als Grundpfeiler unserer Unternehmenskultur begreifen – nicht als Nice-to-have, sondern als Voraussetzung für eine starke, demokratische Gemeinschaft. Wer Vielfalt schwächt, gefährdet unser Zusammenleben – deshalb ist Haltung so wichtig.
Auch gesellschaftlich wünsche ich mir mehr Bewusstsein dafür, dass Vielfalt und Leistung zusammengehören. Entscheidend ist, wie Diversität gelebt wird. Wir brauchen weniger Polarisierung, sondern mehr echten Dialog und Räume für den respektvollen Austausch. Vielfalt ist eine Chance für Zusammenhalt, Innovation und Gerechtigkeit.