Verantwortung bei Dataport

Als IT-Dienstleister der öffentlichen Verwaltung verfolgt Dataport das Ziel, Vielfalt und Chancengleichheit im Unternehmen zu fördern. Was das für Beschäftigte konkret bedeutet, zeigt die Geschichte von Anne Lange. Sie geht bei Dataport offen mit ihrer queeren Identität um.
Als sie vor einigen Jahren ihr Coming-out als Transfrau hatte, war Anne Lange noch unsicher. Wie würden ihre Kolleg*innen reagieren? „Ich hatte offen gesagt große Angst davor.“ Die Sorge war unbegründet. Ihre damalige Führungskraft unterstützte sie mit großer Selbstverständlichkeit. Anne Lange erinnert sich insbesondere an ein Team-Event. Dort stellte ihr Vorgesetzter sie mit ihrem gewählten Namen und der korrekten Anrede vor. Die Reaktionen ihrer Kolleg*innen: durchweg positiv. Für Anne Lange war das ein prägender Moment. Heute arbeitet sie als Leiterin Technisches Lizenzmanagement bei Dataport – in einem Arbeitsumfeld, das sie als offen und tolerant erlebt. Anne Lange: „Für mich erfüllte sich ein nicht für möglich gehaltener Traum.“

Bei Dataport steht am Ende der Mensch im Mittelpunkt, unabhängig von seiner sexuellen oder geschlechtlichen Orientierung.
Anne Lange
Leiterin Technisches Lizenzmanagement bei Dataport

Die Geschichte von Anne Lange macht deutlich, wie Dataport Diversität lebt. Als IT-Dienstleister der öffentlichen Verwaltung orientiert sich das Unternehmen an den Grundwerten einer demokratischen Gesellschaft. Gleichberechtigung, Teilhabe und Respekt sind deshalb auf allen Ebenen entscheidend: im Austausch mit den Kund*innen, aber auch im Arbeitsalltag der Beschäftigten. Vielfalt stärkt dabei nicht nur das Miteinander im Unternehmen. Unterschiedliche Perspektiven fördern auch Kreativität und Produktivität. Inga Wachtmann, Diversity-Managerin bei Dataport: „Unternehmen mit hoher Diversität arbeiten innovativer, treffen bessere Entscheidungen und agieren wirtschaftlich erfolgreicher.“
Inga Wachtmann hat mit ihren Kolleg*innen eine Diversity-Strategie entwickelt, die Vielfalt als festen Bestandteil in der Unternehmenskultur verankert. Dazu gehören Mentoring-Programme, Schulungen zu Antidiskriminierung und inklusiver Sprache sowie ein Leitfaden zum Umgang mit Mobbing und Diskriminierung. Wachtmann verantwortet die strategische Weiterentwicklung des Themas und betont die gesamtgesellschaftliche Herausforderung: „Entscheidend ist, wie Diversität gelebt wird. Vielfalt ist eine Chance für Zusammenhalt, Innovation und Gerechtigkeit.“
Seit vielen Jahren bietet Dataport deshalb eine ganze Reihe an Angeboten, um Vielfalt und Gleichstellung zu stärken. Dazu gehören einerseits Maßnahmen wie flexible Arbeitszeitmodelle, der Frauenförderplan oder Programme wie die Flexi-Rente für angehende Rentner*innen – andererseits aber auch Vernetzungsmöglichkeiten wie das Frauennetzwerk oder die Queer-Community. Es gibt zudem Schulungen zu unbewussten Vorurteilen und diskriminierungsfreier Kommunikation.

Unternehmen mit hoher Diversität arbeiten innovativer, treffen bessere Entscheidungen und agieren wirtschaftlich erfolgreicher.
Inga Wachtmann
Diversity-Managerin bei Dataport
Verbindliche Leitlinien und Ziele für mehr Vielfalt
Individuelle Förderung und Entwicklungsmöglichkeiten für Mitarbeitende
Sensibilisierung für Diversity, Antidiskriminierung und inklusive Sprache – insbesondere für Führungskräfte
Klare Handlungsanweisungen und Unterstützung im Bedarfsfall
Mitarbeitende stehen mit ihren persönlichen Geschichten exemplarisch für die Vielfalt im Unternehmen und sind Ansprechpartner*innen für Kolleg*innen
Um die Vielfalt im Unternehmen noch greifbarer zu machen, hat Dataport sechs Diversity-Dimensionen definiert: Geschlecht, soziale Herkunft und ethnische Zugehörigkeit, Religion und Weltanschauung, körperliche und geistige Fähigkeit, Lebensalter, geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung. Beispielhaft für jede Dimension fungieren jeweils zwei Mitarbeitende als Role Models – Vorbilder also, die ihre persönliche wie berufliche Geschichte teilen und zugleich Ansprechpartner*innen für Mitarbeitende sind.
Anne Lange ist Role Model für die Dimension „Geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung“. Ihre Erfahrungen sind ein Positivbeispiel für die konsequente Umsetzung der Vielfaltsstrategie im Unternehmen. Auch mit einer eigenen Queer-Community und der Teilnahme an Veranstaltungen wie dem Christopher Street Day macht Dataport queere Vielfalt nach außen hin sichtbar. Dennoch spürt Anne Lange, dass Diversität immer wieder fordert: „Natürlich ist auch Dataport keine Insel. Mir ist bewusst, dass es Kolleg*innen gibt, die unsicher sind im Umgang mit queeren Menschen oder vielleicht Ängste oder Vorurteile haben.“
Den wohl wichtigsten Aspekt für einen offenen und diversen Arbeitsalltag sieht Anne Lange aber bereits erfüllt: „Bei Dataport steht am Ende der Mensch im Mittelpunkt, unabhängig von seiner sexuellen oder geschlechtlichen Orientierung.“
