Fachkräftemangel mit digitalen Prozessen begegnen


Die Nachnutzung von Online-Diensten als Teil der OZG-Umsetzung ist eine zentrale Herausforderung für Verwaltungen. Das Programm Digital First in der Senatskanzlei der Stadt Hamburg stellt die Nutzerzentrierung bei den „Einer für Alle (EfA)“-Online-Diensten in den Fokus. Unter dieser Prämisse gestalteten die Service Designer*innen von Dataport Consulting in enger Zusammenarbeit mit Service Designer*innen des Auftragsgebers 22 Dienste.
Sie erhoben Anforderungen, entwickelten Prototypen, erprobten diese und brachten sie in die Umsetzung. Zudem kreierten sie Personas, führten Nutzerinterviews durch und optimierten die User Journey Maps. So konnten die Bedürfnisse der Nutzer*innen optimal abgebildet und die Qualität der Online-Dienste gesteigert werden. Anwender*innen profitieren nun z.B. von einem direkten Feedback, das sie automatisch über Fehleingaben informiert und ihnen sofort die Möglichkeit für Korrekturen einräumt.
Senatskanzlei Hamburg,
Projekt Digital First
Umsetzung von 22 nutzerzentrierten Online-Diensten im Sinne des Onlinezugangsgesetzes (OZG) mit dem EfA-Konzept der Nachnutzung durch die Bundesländer
Digitale Verwaltung kann nur gelingen, wenn der ganzheitliche Blick auf die Menschen, die Organisationen und die Technik erfolgt. Dabei sollten die Endanwender*innen vom ersten Schritt an mitgedacht, mitgenommen und gehört werden.
Fachliche Anforderungen durch Nutzerinterviews und Workshops erheben
Anforderungen an Online-Dienste übersetzen
Mit interdisziplinären Teams und Länderallianzen Rücksprache halten
Prototyp mit Endnutzer*innen und Sachbearbeiter*innen verproben