data[port]ai: Die Plattform für KI-Anwendungen

Mit der data[port]ai KI-Plattform wird künstliche Intelligenz für Behörden sicher und souverän nutzbar. Die Plattform entlastet Mitarbeitende, schützt sensible Daten – und ermöglicht maßgeschneiderte Anwendungen.
Künstliche Intelligenz spart Arbeitszeit, auch in der Verwaltung: Schon heute schreiben Mitarbeitende in Behörden mit Unterstützung von KI-Tools Texte, Expert*innen in Kultureinrichtungen ordnen damit digitale Bestände und Justizangestellte protokollieren Verhandlungen schneller und einfacher. Auch Bürger*innen profitieren direkt von KI-Anwendungen. Zum Beispiel durch Chatbots, die rund um die Uhr allgemeine Fragen zu Anträgen oder Verwaltungsvorgängen beantworten.
Doch im Amt, im Museum oder bei Gericht gilt: Wo sensible Daten verarbeitet werden, sind Sicherheit und digitale Souveränität entscheidend. So muss beispielsweise zu jedem Zeitpunkt sichergestellt sein, dass Verwaltungs- und Justizprozesse unter vollständiger Kontrolle der zuständigen Behörden bleiben.

Das ist ein großer Wurf. Wir gehen damit neue Wege bei Dataport. Im öffentlichen Sektor sind wir mit unserer Rechenleistung federführend und haben ein einzigartiges Angebot.“
Torge Schmidt
Produktteamleiter data[port]ai-Plattform

Seit Anfang 2026 bietet die data[port]ai KI-Plattform eine Lösung, die hohen Schutz und digitale Souveränität vereint. Der Betrieb im BSI-zertifizierten Rechenzentrum von Dataport ist eine wichtige Voraussetzung, damit etwa die Justiz KI-Tools für Daten der Schutzstufe hoch einsetzen kann.
„Das ist ein großer Wurf. Wir gehen damit neue Wege bei Dataport“, sagt Torge Schmidt, Produktteamleiter der data[port]ai KI-Plattform. „Im öffentlichen Sektor sind wir mit unserer Rechenleistung federführend und haben ein einzigartiges Angebot.“
Der Ansatz der Plattform besteht darin, standardisierte KI-Services und Werkzeuge bereitzustellen, mit denen Fachverfahren und digitale Anwendungen modular um KI-Funktionen erweitert werden können. Über ein Baukastenprinzip können bestehende Komponenten kombiniert und neue Lösungen schnell umgesetzt werden – in einer sicheren Umgebung und auf Basis vorgefertigter Tools. Das heißt konkret: Statt jede KI-Anwendung neu zu entwickeln, greifen Teams auf bestehende Bausteine wie Modelle, Schnittstellen und Sicherheitsmechanismen zurück und kombinieren diese für den jeweiligen Anwendungsfall.
Dafür nutzt die Plattform unter anderem das KI-Portfolio von IBM. So entstehen Anwendungen, die genau auf die Anforderungen von Behörden zugeschnitten sind, ohne jede Entwicklung bei null beginnen zu müssen. Davon profitieren sowohl die Kund*innen mit ihren Bedarfen als auch die Entwickler*innen bei Dataport, erklärt Leif Amedick, Lead Architect der data[port]ai KI-Plattform: „Früher mussten wir für jeden KI-Bedarf ein eigenes Projekt aufsetzen. Heute haben wir von Anfang an die technische Grundlage.“
Leif Amedick sorgt in seiner Rolle dafür, dass die data[port]ai KI-Plattform technisch funktioniert und langfristig tragfähig ist. Er ist damit Teil eines Teams aus Spezialist*innen, das beständig wächst. Kein Wunder, denn der Bedarf an KI-Anwendungen im behördlichen Alltag steigt, und der KI-Markt entwickelt sich dynamisch.
Bereits heute machen Lösungen wie dSprachKI deutlich, wie sehr künstliche Intelligenz im Verwaltungsalltag entlasten kann: Das von Dataport und IBM entwickelte Produkt nutzt Services der Plattform. Entwickelt wurde es für den Bedarf in der Justiz, um zum Beispiel bei Gerichtsverhandlungen nicht mehr jede Aussage von Zeug*innen händisch protokollieren zu müssen. Das Plattform-Team war bei der Entstehung des Produkts von Anfang an dabei: „Unsere Produktkolleg*innen sind mit ihrer Anwendungsidee auf uns zu gekommen. Wir haben die Entwicklung aus Plattformperspektive begleitet und die technische Umsetzung sichergestellt. Außerdem haben wir auch bei grundsätzlichen Themen wie Datenschutz unterstützt.“

Zeugenaussagen vor Gericht oder Sitzungsprotokolle aus der Verwaltung sind innerhalb weniger Minuten transkribiert und können bearbeitet werden
dSprachKI kann sensible Daten der Schutzstufe „hoch“ verarbeiten und wird komplett im BSI-zertifizierten Rechenzentrum von Dataport betrieben
dSprachKI erstellt nicht nur Transkripte aus Audiodateien, sondern kann das entstandene Protokoll auch verschlagworten, zusammenfassen und Fragen der Nutzer*innen beantworten
dSprachKI ist mittlerweile ausgerollt und stößt auf großes Interesse. Das Transkriptionstool erstellt aus Audiodateien innerhalb weniger Minuten fertige Protokolle und erkennt unterschiedliche Sprecher*innen. Dabei gilt: Die Daten verlassen zu keinem Zeitpunkt das hochsichere Rechenzentrum, der Betrieb erfolgt vollständig souverän. Ein weiteres Produkt ist bereits auf der data[port]ai KI-Plattform im Einsatz: Für das Archäologische Museum Hamburg hat Dataport dPhotoDetective entwickelt. Das Tool erkennt und verschlagwortet historische Bildinhalte mit Unterstützung künstlicher Intelligenz automatisch. Außerdem wird eine Variante des Textassistenten LLMoin auf Basis des Open-Weight-Sprachmodells GPT-OSS 120b auf der data[port]ai KI-Plattform laufen – und damit auch mit besonders sensiblen Daten der Schutzstufe „hoch“ nutzbar sein.
Mit den Möglichkeiten neuer KI-Tools und einer wachsenden Zahl an Nutzer*innen in der Verwaltung steigt auch der Bedarf an Rechenleistung. Deshalb wurden im Frühjahr 2026 im Rechenzentrum von Dataport weitere GPUs (Grafikverarbeitungseinheiten) verbaut. Diese leistungsfähigen H200-Prozessoren von NVIDIA sorgen dafür, dass auch ressourcenaufwändige KI-Anwendungen schnell und zuverlässig laufen.
Die Hardware-Erweiterung führt auch zu mehr Optionen für neue Tools. Torge Schmidt: „Wir arbeiten aktiv daran, unseren KI-Werkzeugkasten Stück für Stück zu vergrößern. Das ist der Kern unserer Aufgabe als Team rund um die data[port]ai KI-Plattform."
Damit sichert Dataport auch die Basis kommender Entwicklungen. So wird unter anderem der Bereich der agentischen KI an Bedeutung gewinnen. Gemeint sind damit sogenannte KI-Agenten, die Kund*innen zum Beispiel bei Anfragen zu technischen Problemen passgenau an den richtigen Ansprechpartner vermitteln, um den Support effizienter und schneller zu gestalten.
Ob Chatbots für Bürgerdialoge, Dokumentenanalysen, Sprachverarbeitung, Wissenssysteme oder Assistenzfunktionen für Fachverfahren: Die data[port]ai KI-Plattform bietet das Potenzial, die Zukunft von KI in der Verwaltung aktiv zu gestalten. „Ich hoffe, dass wir die öffentliche Verwaltung mit ihrem Personalengpass unterstützen und Prozesse vereinfachen können“, sagt Lead Architect Leif Amedick. Torge Schmidt ergänzt: „Die data[port]ai KI-Plattform ist der Maschinenraum der Entwicklungen. Deshalb wünsche ich mir ein positives Problem: Viele neue Kund*innen, damit wir noch schneller skalieren müssen als gedacht.“